Paten gesucht

Ungewisse Zukunft: Für vier Spielplätze in Halver tickt die Uhr

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Der neue Spielplatz im Park zwischen Rathaus und Villa Wippermann soll im Frühjahr in Betrieb gehen. Vier andere Plätze im Stadtgebiet könnten platt gemacht werden, denn die Frist für die Patensuche endet dann.

Halver - Vier städtische Spielplätze werden offenbar keine Zukunft haben. Ohne entsprechende Patenschaften wird die Stadt Halver sie aufgeben. Die Frist für die Patensuche läuft noch bis Ende März.

Finden sich bis zum Frühjahr keine Paten, ist es Ziel, die Grundstücke möglichst zu verkaufen. Das war der Sachstand im November, nachdem der Arbeitskreis Spielplätze zunächst sechs Anlagen ins Auge genommen hatte, die verzichtbar sein könnten. Denn ebenfalls im Frühjahr soll der große zentrale Spielplatz im Park zwischen Rathaus und Villa Wippermann in Betrieb gehen. Andere Plätze hingegen gelten als wenig bis gar nicht genutzt, verursachen aber Unterhaltungskosten.

Keine Sorgen machen müssen sich die Anwohner am Höveler Weg und in der Steinbach. Der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen hatte sich im November dafür ausgesprochen, diese Anlagen zu erhalten. Bürgermeister Michael Brosch hatte damals für beide Plätze zugesagt, dass sich die Stadt auch weiterhin kümmern werde. Für beide Plätze hatten sich Politik und auch Anwohner stark gemacht. 

Steinbach und Höveler Weg bleiben

In der Steinbach gebe es keine Alternativen zu diesem öffentlichen Platz, so der Tenor. Besonders die Anlage am Höveler Weg hält man als Ort der Begegnung für unverzichtbar. Das nahe Aus droht aber vier anderen Plätzen. 

Sollten sich für sie keine Paten finden, die die Flächen in ihre Regie übernehmen und als Park- oder Wiesenfläche für die Öffentlichkeit nutzbar erhalten, würde sich die Stadt von ihnen trennen. Auf den Appell an Privatleute und Organisationen, die Flächen in Obhut zu nehmen, gab es allerdings keinerlei Resonanz, wie Bürgermeister Michael Brosch auf Anfrage des Allgemeinen Anzeigers sagt. 

Dabei geht es um den Spielplatz am Sperlingweg, den Spielplatz am Burgweg, den Spielplatz an der Südstraße und den Spielplatz zwischen Mühlengrund und Talstraße. Wie eine Patenschaft für die Flächen aussehen könnte, die die Stadt Halver nicht mehr in eigener Regie betreiben möchte, ist nicht vorgegeben. 

Vereinbarung in Oberbrügge

Die Baptistengemeinde in Oberbrügge beispielsweise hat eine entsprechende Vereinbarung mit der Stadt Halver bereits getroffen und kümmert sich um den Betrieb des eigentlich städtischen Spielplatzes in dem Ortsteil. Ähnlich wäre das nach Einschätzung des Bürgermeisters durchaus auch für die vier weiteren Flächen vorstellbar. Erster Ansprechpartner bei der Stadt wäre danach der Baubetriebshof und dessen Leiter Klaus Ostermann.

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