Palästinenserin Faten Mukarker spricht in Halver

Die Palästinenserin Faten Mukarker berichtet in Halver wieder über das schwierige Leben in Bethlehem. - Privatfoto: Reich

Halver - Faten Mukarker, die in Bethlehem, also im Westjordanland lebende christliche Palästinenserin kommt in Kürze wieder in die Stadt im Grünen. Am Mittwoch, 24. Juni, wird sie im evangelischen Gemeindehaus an der Kirchstraße vom Leben in Beit Jala und Bethlehem berichten.

Denn vom Leben der Palästinenser sozusagen mitten in Israel erfahren die Menschen in Deutschland aus den Nachrichten nichts. Palästina lebt aber im Schatten der Mauer, dort, wo Faten Mukarker lebt. Sie kann also aus erster Hand über die besonderen Bedingungen des alltäglichen Lebens berichten.

Dabei macht sie die verschiedenen Etappen des Konfliktes zwischen Israelis und Palästinensern transparent – das gilt für die historischen ebenso wie für die aktuellen. Mukarker lässt auch keinen Zweifel daran, dass es auf beiden Seiten der Mauer Menschen gibt, die an einen gerechten Frieden glauben.

Faten Mukarker weist auch darauf hin, welche Hürden überwunden werden müssen, damit die beiden Völker zu einem Nebeneinander, vielleicht sogar zu einem Miteinander finden. In einprägsamer Erzählweise – das wissen alle, die ihrem letzten Vortrag in Halver beigewohnt haben – macht die Palästinenserin dem Zuhörer deutlich, dass sie und ihre Landsleute sich nichts sehnlicher wünschen als ohne Angst, frei und selbstbestimmt in einem eigenen lebensfähigen Staat neben dem Staat Israel zu leben.

„Seit Jahrzehnten warten auf den Frieden – Leben zwischen Mauern“ lautet der Titel des Vortrags von Faten Mukarker bei der Evangelischen Kirchengemeinde Halver, die auch auf ihrer Homepage www.ev-kirche-halver.de auf die Veranstaltung, die um 19 Uhr beginnt, hinweist. Der Eintritt ist frei, Spenden sind aber willkommen.

Im Übrigen können sich die Teilnehmer der Jugend-Israel-Reise selbst ein Bild vom Leben in Palästina machen, wenn sie Ende Juni nach Pardess Hanna fliegen und dann Faten Mukarker in Bethlehem besuchen. Zudem wollen die Halveraner auch in Palästina übernachten.

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