Osterfeuer der FeG Bever lockt 350 Besucher an

+

Halver - Trotz kühler Temperaturen und starken Winds lockte das traditionelle Osterfeuer der Freien evangelischen Gemeinde Bever in Hohenplanken am Ostersonntag zahlreiche Besucher an.

Der Regen der Vortage hatte die Wiese, auf der das Osterfeuer in jedem Jahr stattfindet, zu einer Matschpiste werden lassen, sodass sich die meisten der 350 Besucher mit Gummistiefeln auf den Weg zum Feuer machten.

Sechs Meter hoher "Holzturm"

Bereits am Karsamstag hatten die freiwilligen Helfer Äste, Stroh und Holzbalken zu einem sechs Meter hohen Stapel geschichtet, wobei auf die perfekte Bauart geachtet wurde, damit sich das Feuer später besser entfachen konnte: „Wir haben am Anfang einen Querbalken gelegt, der gestützt wird von weiteren Balken.

350 Besucher beim Osterfeuer der FeG Bever

Darum wurde dann das restliche Brennmaterial gebaut. In der Mitte liegt Stroh, damit das Feuer auch gut brennt“, sagte Mario Busch, der sich gemeinsam mit weiteren Freiwilligen um die Aufbauarbeiten gekümmert hatte.

Erlös geht nach Kenia

Andere Gemeindemitglieder verkauften Bratwürstchen und Punsch: „Der Gewinn geht wie in jedem Jahr an ein Kinder-Hilfs-Projekt in Kenia. Dort wird eine Schule für Waisen- und Straßenkinder errichtet“, erklärte Daniel Busch, der sich mit um die Organisation des Abends kümmerte. Er wies die Eltern außerdem an, ihre Kinder während des Anzündens des Feuers fern zu halten: „Für die Kinder ist so ein großes Feuer natürlich etwas Besonderes, doch wir können nicht auf alle gleichzeitig achten.“

Stockbrot und Feuertopf

Die jüngeren Gäste kamen dennoch nicht zu kurz: Für sie wurde ein Feuertopf aufgebaut, an dem es auch Stockbrot zum Selbstbacken gab. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst unter freiem Himmel und dem Auftritt der Jugendband der Gemeinde wurde das Feuer entfacht. Dabei sorgten Laubgebläse und Gasbrenner für den nötigen Anstoß, um das feucht gewordene Holz zu entzünden. „Durch den Regen ist der Stapel nass geworden. Damit die Gäste nicht zu lange frieren, helfen wir etwas nach“, sagte Busch.

Erschwerte Bedingungen

Der starke Wind erschwerte das Anzünden, da sich dieser immer wieder drehte und die Besucher teils in Rauchschwaden hüllte. Nach einer halben Stunde brannte das Feuer. In regelmäßigen Abständen wurden die nicht brennenden Hölzer mit Traktoren zusammen geschoben. „Es dauert rund vier bis fünf Stunden, bis alles runtergebrannt ist“, erklärte Busch. Im Anschluss übernahmen Freiwillige die Feuerwache bis zum nächsten Tag.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare