Osterfeuer locken zahlreiche Besucher

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Das Feuer der Freien evangelischen Gemeinde wurde mit Laubbläsern angefacht. ▪

HALVER ▪ Zahlreiche Osterfeuer brannten am Wochenende im Stadtgebiet. So auch in Hohenplanken, wo die Freie evangelische Gemeinde ein Feuer entzündete. In Oberbügge hatten TuS und der MGV Oberbrügge-Ehringhausen zum Osterfeuer eingeladen. Doch zunächst waren vormittags die Kinder auf Ostereiersuche.

Offensichtlich scheut der Osterhase auch kein schlechtes Wetter. Denn auf der Anlage rund um die Grundschule in Oberbrügge hatte das Langohr am Samstag trotz gelegentlicher Regenschauer mit tatkräftiger Unterstützung der Mitglieder des TuS Oberbrügge ganze 450 Ostereier versteckt.

Damit die Jungen und Mädchen den Osterhasen und seine Helfer dabei nicht überraschten, gab es zunächst einen kleinen Spaziergang durchs Dorf – erst dann machten sich die rund 60 Kinder auf die Suche nach den farbenfrohen Eiern. Wie jedes Jahr galt aber: Alle Ostereier wurden wieder eingesammelt und fair unter den Kindern aufgeteilt. Zehn Eier durfte jedes Kind mit nach Hause nehmen – so dass die Organisatoren des TuS Oberbrügge sogar noch auf eine kleine Ostereier-Notration zurückgreifen mussten.

Die gleichen bunten Ostereier konnten am Samstagabend auch die Besucher des Osterfeuers erstehen. Das war ebenfalls am Bürgerhaus aufgebaut und kurz nach 20 Uhr entzündet worden. Auf rund 300 Besucher schätzten die Organisatoren, der TuS Oberbrügge und der MGV Oberbrügge-Ehringhausen, die Zahl der Gäste. Die wärmten sich indes nicht nur am Feuer – auch Punsch hatten war im Angebot. Das eine oder andere kühle Getränk ging ebenfalls über die kleine Theke und auch die Grillwürstchen fanden Anklang bei großen und kleinen Gästen.

Männer der freiwilligen Feuerwehr standen zwar rund um das Feuer, wurden aber am Samstagabend glücklicherweise nicht zum Löschen gebraucht. Stadtbrandinspektor Stefan Czarkowski bestätigte gestern auf Anfrage, dass es keinen Einsatz für die Feuerwehr wegen der Osterfeuer gegeben habe: „Es ist alles sehr ruhig geblieben.“

Die Mitglieder der Freien evangelischen Gemeinde zündeten ihr Osterfeuer am Sonntagabend. Schon von Weitem war die große Rauchsäule an der Landstraße zwischen Hohenplanken und Egen zu erkennen. Denn trotz des Regens wurde das Feuer entzündet. Mit Laubbläsern wurde die Glut angefacht, damit das Feuer den Wolkenbrüchen trotzen konnte. „Wir haben unter dem Holz einen Kanal aus Strohballen gelegt, so dass das Feuer leichter entfacht werden kann“, erklärte Heiko Tacke. Ganze 35 Helfer hatten den großen Haufen aus Ästen am Vortag aufgebaut. Rund 150 Menschen kamen am Sonntag trotz des schlechten Wetters, um ihn abbrennen zu sehen.

Pastor Johann Schick erinnerte in einer kleinen Andacht an die Auferstehung Christi und vom Band spielten die Organisatoren einige christliche Lieder. Später konnten sich die Besucher bei einem Punsch und einem Würstchen stärken – der Erlös des Verkaufes soll an das Straßenkinderprojekt „Mully Children‘s Family“ in Kenia gehen. Im August wird eine Gruppe von 14 kenianischen Straßenkindern die Freie evangelische Gemeinde besuchen – und mit ihnen auch der Ostafrikameister im Karate. ▪ svh

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