Kunst rund um das Ei

Ostereiermarkt zum letzten Mal im Heimatmuseum

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Halver - Es wird der 26. Ostereiermarkt des Heimatvereins Halver in Folge. Und es wird der letzte sein in den Räumen von Bürgerzentrum und Heimatmuseum an der Von-Vincke-Straße 22.

Für Rudi Olson, Leiter des Museums, der den einzigartigen Markt von Beginn an veranstaltet, laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Wie in den vergangenen Jahren erwartet er annähernd 1500 Besucher, die am Samstag und Sonntag, 18. und 19. März, die Ausstellung besuchen könnten. Geöffnet ist an beiden Tagen in der Zeit von 10 bis 18 Uhr.

Zur eigentlichen Ostereier-Ausstellung muss ein Eintritt von einem Euro entrichtet werden. Der Zutritt zur Caféteria ist wie immer frei.

Mit dem Umzug des Heimatmuseums wird auch der Markt umziehen. Es wird ihn weiter geben, dann allerdings in der Villa Wippermann, die baulich weitenteils fertiggestellt ist und kurz vor der Eröffnung steht.

Auch im 26. Jahr staunt Olson immer noch über die Kunstfertigkeit, mit der die Aussteller die Eier gestalten. In stundenlanger Kleinarbeit werden die Motive gekratzt und gemalt. Von Karin Hermann aus Hagen weiß er, dass sie bis zu 16 Stunden an einem Ei arbeitet – und einen ganzen Tisch voller Eier bei der Ausstellung präsentieren kann.

Diese Liebe zum Detail erklärt auch, dass es nicht einmal überwiegend Halveraner sind, die traditionell an die Von-Vincke-Straße kommen. Die Besucher kommen aus ganz Deutschland, zum Teil aus den Niederlanden, und sind vielfach Sammler, die für die Eier tief in die Tasche greifen. Die Ausstellung ist Alleinstellungsmerkmal für die Stadt, „sie ist angeblich die einzige in Deutschland“, sagt Olson. „Die Leute wissen, dass es hier gute Sachen gibt.“

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