Beratungs- und Anmeldetag

Betriebe und Behörden im ESBK 

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Wie wird man Notfallsanitäter? Auch dazu gab’s Infos.

Halver – Eine rundum positive Bilanz zogen sowohl Schülerinnen und Schüler wie auch ausbildende Unternehmen, Institutionen und Kammern wie Kreis, Finanzamt und Bundeswehr nach dem Beratungs- und Anmeldetag mit Informationsbörse am Eugen-Schmalenbach-Berufskolleg in Ostendorf.

Die Schule ist das Zentrum kaufmännischer Bildung im südlichen Märkischen Kreis. Angehende Bankkaufleute, Groß- und Einzelhandelskaufleute, Industriekaufleute, sowie medizinische und zahnmedizinische Fachangestellte, Rechtsanwalts- und Notariatsfachangestellte und Verwaltungsfachangestellte besuchen die Berufsschule in Ostendorf entweder in Form von Blockunterricht oder tageweise. Darüber hinaus gibt es drei weitere Bildungsgänge im vollzeitlichen Schulbetrieb. 

Wer das 10. Schuljahr absolviert hat, kann in der einjährigen Berufsfachschule den mittleren Schulabschluss mit Qualifikation erwerben und hierauf weiter aufbauen. Voraussetzung für den Besuch der zweijährigen Höheren Handelsschule ist die Fachoberschulreife oder die Versetzung in die Einführungsphase am Gymnasium. Am Ende stehen schriftliche Prüfungen in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathe und Betriebswirtschaftslehre/ Rechnungswesen. 

Azubis im Gespräch mit Schülern auf Augenhöhe.

Voraussetzung für die Aufnahme im Wirtschaftsgymnasium ist entweder die Fachoberschulreife mit Quali-Vermerk, oder die Versetzung in die Oberstufe eines Gymnasiums. Nach drei Jahren erreichen die Absolventen das allgemeine Abitur. Die Hochschulzugangsberechtigung beschränkt sich nicht auf wirtschaftswissenschaftliche Fächer. Die Absolventen sind jedoch für das Studium von Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik besonders gut vorbereitet. Die Abiturprüfungen in den schriftlichen Fächern werden zentral für ganz NRW gestellt. 

Online-Anmeldung zum Fachabi. Auch das geht.

Die Abteilungsleiter der einzelnen Vollzeitschulen, Michael Funcke, Svenja Langendorf und Axel Zimmermann, gaben Auskunft zu Lerninhalten. Das professionelle Arbeiten mit dem eigenen Notebook hielt im Schmalenbach-Berufskolleg bereits 2001 Einzug, zu einem Zeitpunkt, als das für andere Schulen noch undenkbar war. 31 Partner und damit 11 mehr als im Vorjahr, hatten im riesigen Foyer der Schule Infostände aufgebaut.

31 Partner vor Ort

 „Wir als Schule stellen die Kontakte her, unterstützten und begleiten unsere Schüler“, erläuterte Fröndhoff. Mal mit großem Werbebanner, mal mit aussagefähigen Logos machten die Partner auf sich aufmerksam. Mit Azubis aus dem ersten oder zweiten Lehrjahr kamen die Schüler direkt ins Gespräch. „Viele denken bei ‘Logistikunternehmen’ nur an Lkw-Fahrer“, erzählte Azubi Lea-Marie Gaßmann. „Es gibt aber viele weitere abwechslungsreiche Ausbildungsberufe in diesem Bereich, die zudem Aufstiegsperspektiven bieten“, fügte sie hinzu.

ESBK Halver: Tag der offenen Tür

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