„Offene Tür“ in der Ganztagsschule

Am Freitag kann man wieder den Ganztagsschülern beim Unterricht oder in den Arbeitsgemeinschaften über die Schulter schauen.

HALVER ▪ Zum mittlerweile vierten Mal lädt die Ganztagsschule Halver alle Kinder und ihre Eltern zu einem Tag der offenen Tür ein, damit sie sich über die Möglichkeiten der Hauptschule informieren können – sowohl über das Raum- und Ausstattungsangebot als auch über das Schul- und Ganztagskonzept.

Dabei seien aber nicht nur diejenigen eingeladen, die nach dem vierten Jahrgang auf die Ganztagsschule wechseln werden, betont Ganztagsschulleiter Heribert Müller, sondern auch alle anderen, die sich einfach unverbindlich einmal umschauen wollen.

Am kommenden Freitag hofft Müller, um 15 Uhr viele Besucher in der Schule an der Mühlenstraße begrüßen zu können. Danach geht es sofort in die gesamte Ganztagsschule: Der Besuch von Unterrichtseinheiten und Arbeitsgemeinschaften ist ebenso möglich wie das Anschauen der Räume oder das Kennenlernen der Schulsozialarbeit oder der Berufsvorbereitung. Infos gibt es selbstverständlich auch über Unterrichtszeiten, Mittagsangebote, Verpflegung, Förderkonzepte und integrativen Unterricht.

Es versteht sich fast von selbst, dass mit Kaffee, Kuchen und Waffeln für das leibliche Wohl aller gesorgt sein wird. Darüber hinaus planen die Ganztagsschüler und ihre Lehrer diverse Auf- sowie Vorführungen und präsentieren neue Projekte. In der Ganztagsschule wird bei dem Tag der offenen Tür Wert darauf gelegt, dass nicht so viel geredet, sondern die Praxis gezeigt wird. Denn die Informationsabende, in denen die theoretischen Konzepte vermittelt werden, würden gut angenommen, betont der Ganztagsschulleiter – auch der letzte am Ende des vergangenen Monats.

Im Übrigen zeigt sich Heribert Müller zufrieden mit der Entwicklung der Schülerzahlen, die bislang relativ konstant geblieben sind. Hauptschulen in anderen Städten hätten mehr Schüler verloren. „Wir haben nach wie vor unsere Zweizügigkeit“, sagt Müller, der erst in vier Jahren mit einem Schülerrückgang – Geburten schwache Jahrgänge machen sich dann bemerkbar – rechnet. Allerdings, so schränkt er ein, könnten natürlich auch Gesetzesänderungen Auswirkungen haben. ▪ Det Ruthmann

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