Wald-Knautie und Nisthilfen am Tennisplatz an der Susannenhöhe

Die Mitglieder des TuS Oeckinghausen beteiligten sich an der Initiative „Halver blüht auf“ und gestalteten den Tennisplatz Susannenhöhe um.

Halver - Gemeinsam mit vielen anderen Halveraner Vereinen und Gemeinschaften beteiligte sich am Samstag auch der TuS Oeckinghausen an der Initiative „Halver blüht auf“.

Unter der Anleitung von Gärtnerin Britta Koslowski, die auch Mitglied im Verein ist, wurden auf dem Gelände rund um den Tennisplatz Susannenhöhe Unkräuter entfernt und heimische Blühpflanzen gesetzt, die geeignet sind, Insekten im allgemeinen und Wildbienen im besonderen anzulocken. 

Der Rahmen für die Wildbienen-Nisthilfe wird unter besonderen Voraussetzungen hergestellt.

Gepflanzt wurde unter anderem die Wald-Knautie, die große Braunelle, die Waldglockenblume, das Waldvergissmeinnicht und der Quendel. „Blumen, die nicht aus der Region stammen, werden von den heimischen Insekten in der Regel nicht angenommen, sodass wir ausschließlich Pflanzen nehmen, die hier zuhause sind“, betont die Gärtnerin. Neben den rund 400 Pflanzen, mit denen die Mitglieder des TuS Oeckinghausen am Samstag ihr Grundstück bereicherten, stellte ein Team des Vereins unter Federführung von Hans-Dietrich Koslowski eine Nisthilfe für Wildbienen her. 

Das Holz hierfür wurde von dem Dachdecker- und Zimmererunternehmen Funke & Schröder in Carthausen zur Verfügung gestellt. „Den Begriff ,Bienen- oder Insektenhotel’ hören wir übrigens gar nicht so gerne, weil in vielen Baumärkten unter diesem Begriff Nisthilfen angeboten werden, die nicht selten minderwertig sind, nicht funktionieren und den Insekten oft sogar schaden“, erklärt Gärtnerin Britta Koslowski. Denn ebenso wie bei einem Menschen-Hotel, das lieblos eingerichtet wurde, verzichten auch Wildbienen gerne auf eine Behausung, die ihren Bedürfnissen und Erwartungen nicht gerecht wird. 

Auf ihrem Vereinsgelände haben die Mitglieder des TuS Oeckinghausen nun eine Menge getan, um Wildbienen und anderen Insekten ein schönes Zuhause zu bieten. Andere Vereine, aber auch Privatleute mit Garten, sollten es ihnen nach Möglichkeit gleich tun.

Ökologische Umgestaltung an der Susannenhöhe

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