Neues Konzept für das Oberbrügger Turnerfest

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Blickt zufrieden zurück und optimistisch ins neue Jahr: Der Vorstand um die Vorsitzende Elke Hüttker (links).

OBERBRÜGGE - Spiel, Sport und Spaß: Die Mitglieder des TuS Oberbrügge blickten am Freitag auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Und planten im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung dann auch gleich jede Menge neue Aktionen - auch wenn die Restaurierung des Sportplatzes weiter auf Eis liegt.

Die Vorsitzende Elke Hüttker erinnerte an zahlreiche Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Turnerfest, die Cross- und Quer-Läufe sowie die Nikolausfeier für die jungen Mitglieder. Auch die einzelnen Abteilungen blickten zurück: Besonders die Volleyballabteilung sei im vergangenen Jahr gut gewachsen, so dass der TuS mittlerweile sogar zwei Mannschaften stellt, die beide an Wettbewerben aktiv teilnehmen.

Als sehr schwierig erwies sich 2013 die Planung zum Turnerfest. Nur mit viel Aufwand konnten die Organisatoren die gewünschte Hilfe akquirieren, so dass das Fest lange auf der Kippe stand. Für dieses Jahr sei die beliebte Veranstaltung aber nochmals gesichert und die anschließende Abstimmung ergab, dass sie im gewohnten Rahmen stattfinden soll. Für die Folgejahre will der TuS Oberbrügge jedoch ein neues Konzept erarbeiten - da waren sich die Mitglieder einig.

Die Sportler sprachen auch übers Finanzielle: So schaffte der Verein neue Matten an - und in diesem Jahr soll in Volleybälle und spezielle Turnsitzhilfen investiert werden. Im Rahmen der Wahlen wurden Elke Hüttker (Erste Vorsitzende), Kerstin Woeste (Ober-Turnwartin), Franziska Hüttker (Jugend-Turnwartin) sowie alle Übungsleiter und die Fahnenträger in ihren Ämtern bestätigt.

Einen Ausblick gab Hüttke anschließend auf die wechselnden Strukturen im Verein. „Wie auch in der Gesellschaft allgemein, werden wir älter. Fast zehn Prozent der Vereinsgebühr werden mittlerweile für Kränze und Todesanzeigen ausgegeben. Aufgrund der Altersstruktur müssen wir langfristig auch das Angebot verändern“, so die Erste Vorsitzende. Zu den weiteren Pfeilern, neben dem gewohnten Sportbetrieb der verschiedenen Gruppen, zählen zukünftig der Reha-Sport, sowie spezielle Kurse wie Zumba, die bereits seit vergangenem Jahr auf dem Programm stehen, zum festen Bestandteil des Sportangebotes. Diese würden, auch von vereinsfremden Personen, sehr gut angenommen. Man freue sich, auch auf dem Wege den ein oder anderen zum Vereinseintritt gebracht zu haben, sagte Hüttke. Da es, in Absprache mit der Stadt Halver, im Jahr 2014 keine Zuschüsse für die Restaurierung des Sportplatzes in Oberbrügge geben werde, habe die Vereinsführung aktuell jegliche Pläne in der Richtung auf Eis gelegt.

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