Oberbrügge erhält Geh- und Radweg

Ab Montag bis zum 18. November wird entlang der B 54 gebaut.

HALVER -  Plötzlich geht alles ganz schnell: Monatelang warteten die Oberbrügger auf eine Lösung des Gehweg-Problems entlang der B 54. Wie berichtet, war es für die Bewohner im Bereich Poststraße/Siedlung Löwen zuletzt aus Sicherheitsgründen nicht mehr möglich, den schon traditionellen Fußweg „Auf der Volme“ zu nutzen.

Dadurch mussten die Oberbrügger, wenn sie in den Ort wollten, an der vielbefahrenen und ungesicherten Bundesstraße entlang laufen. Ein Zustand, der insbesondere bei der Halveraner SPD auf Kritik stieß. Und deren Einwände hatten letztlich Erfolg.

Nachdem der Baubeginn des kombinierten Geh- und Radwegs zwischen Heer- und Poststraße zunächst sogar für August vorgesehen war, verzögerte sich der Start zwar – aufgeschoben heißt allerdings nicht aufgehoben. Und so müssen sich die Verkehrsteilnehmer ab Montag bis zum geplanten Abschluss der Arbeiten am 18. November auf Einschränkungen im besagten Bereich einstellen. Wie Michael Overmeyer, Sprecher von Straßen.NRW in Hagen, gestern auf Anfrage unserer Zeitung erklärte, ist die B 54 für die Zeit der Baumaßnahme nur einspurig befahrbar. Zwischen den Einmündungen Post- und Heerstraße soll eine Baustellenampel den Verkehr regeln.

Künftig sollen die Radfahrer und Fußgänger nicht durch ein Hochbord von der Straße getrennt sein, sondern viel mehr durch einen etwa einen Meter breiten Grünstreifen. So belaufen sich die Kosten für dieses Projekt nach Angaben Overmeyers auch „nur“ auf etwa 40 000 Euro. Ursprünglich stand auch eine Hochbord-Lösung zur Diskussion, für die die Stadt jedoch 233 000 Euro hätte auslegen müssen. Woher soll die Stadt, so lautete Anfang des Jahres die entscheidende Frage von Bau-Fachbereichsleiter Franz Helmut Engel, dieses Geld nehmen?

Da der Landesbetrieb Straßen.NRW offenbar Handlungsbedarf sah, entschied man sich nun für die „kleine Lösung“. Auf einem insgesamt 2,50 Meter breiten Weg soll künftig genug Platz sowohl für Fußgänger, als auch für Radfahrer sein.

Von Frank Zacharias

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