100 000 Euro für den Aussichtsturm

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Als Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung überreichte Franz-Josef Lersch-Mense (Mitte) die Förderzusage für 100 000 Euro an Wilhelm Helbert, Vorsitzender des Heimatvereins (links), und Bürgermeister Michael Brosch.

HALVER - „Symbole und Anhaltspunkte für das Heimatgefühl schaffen, aber auch für den Tourismus“ – unter diesen Aspekt fällt für Franz-Josef Lersch-Mense, Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung und Staatsminister a. D., der Aussichtsturm an der Karlshöhe.

Am Donnerstag überreichte er die Förderzusagen von 100 000 Euro an Wilhelm Helbert, Vorsitzender des Heimatvereins Halver, und Bürgermeister Michael Brosch. Mit dieser Summe sind die Beteiligten der Sanierung des Wahrzeichens wieder ein Stück näher gerückt. 

Der Antrag an die NRW-Stiftung enthielt ursprünglich den doppelten Betrag. Der kann aber nicht erfüllt werden. „Wir können nie eine Vollfinanzierung bieten, sondern nur anteilig unterstützen“, erklärt Lersch-Mense. Außerdem gebe es viele weitere Projekte, die die NRW-Stiftung in diesem Jahr unterstützt. Doch die Summe für Halver liege im oberen Bereich des Spektrums für die Förderung von Turmsanierungen. 

Große Bedeutung für die Stadt Entschieden hat sich der Vorstand der NRW-Stiftung für die Förderung bereits im November 2017. Am 25. November fiel der Beschluss. „Wir waren uns schnell einig, dass wir den Turm grundsätzlich fördern wollen“, berichtet Lersch-Mense. Der Turm habe eine große Bedeutung für Halver, er sei ein wichtiges „heimat- und kulturgeschichtliches Denkmal“. Damit war das erste Kriterium zur Förderung erfüllt.

Großes bürgerschaftliches Engagement

Mit dem großen ehrenamtlichen, bürgerschaftlichen Engagement gab es auch beim zweiten Kriterium keine Probleme. „Es ist bemerkenswert“, lobte das Vorstandsmitglied. Die Förderzusage wurde im Dezember 2017 fertig gestellt, am Donnerstag wurde sie nun überreicht. „Wir freuen uns, die Stadt Halver bei der Sanierung unterstützen zu können“, sagt Lersch-Mense.

„Schnellstmöglich an die Sanierung“ „Wir werden die Bedingungen der Förderung einhalten und nun schnellstmöglich die Sanierung des Turms angehen“, sagt Brosch. Geplant sei das vor der nächsten Wintersaison. 

„Einen besonderen Dank“ sprach Wilhelm Helbert im Namen des Heimatvereins aus. Auch wenn nicht die beantragte Summe von 200 000 Euro bewilligt wurde, ist er guter Dinge: „Ich bin optimistisch, dass wir das packen. Wir haben viel Optimismus in der Bevölkerung. Das Objekt wird von der Bevölkerung getragen.“

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