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Norovirus im Seniorenheim: Wohnbereich wird zur Isolierstation

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Von: Florian Hesse

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Nicht das Coronavirus hat einen Wohnbereich in einem Seniorenzentrum im MK in Quarantäne versetzt. Dafür gab es Anfang des Jahres einen anderen Grund.

Halver – Kein guter Start ins neue Jahr für das Seniorenzentrum Bethanien. Die Infektion durch das Norovirus hat den Demenzwohnbereich pünktlich zum Jahreswechsel betroffen.

14 Mitarbeiter aus der Pflege, dem Begleitenden Dienst und dem Reinigungspersonal waren zwischenzeitlich erkrankt und 23 der 37 Bewohner des WB 1. „Wir haben es aus dem Haus“, konnte jetzt mit Erleichterung Einrichtungsleiterin Stefanie Thiemann berichten. An diesem Donnerstag, zwei Tage nach Abschluss des letzten Falls, sind wieder Besuche von außen möglich. Bis dahin galt in Absprache mit dem Gesundheitsamt des Märkischen Kreises Quarantäne.

Virus wieder im Griff

Der Wohnbereich wurde zur Isolierstation. Es sei gelungen, durch gegenseitige Information und Absprachen sowie strenge Hygieneregeln das Virus im Griff zu behalten und ein Überspringen auf die weiteren beiden Wohnbereiche zu verhindern. Wesentlicher Faktor dabei sei gewesen, mit einem festen Team zu arbeiten und das Personal nicht auf unterschiedlichen Wohnbereichen einzusetzen. Alle Maßnahmen zum Schutz von Bewohnern und Kollegen seien in enger und konstruktiver Absprache mit dem Gesundheitsamt erfolgt, bedankt sich die Chefin auch in Richtung des Kreises. Die personellen Ausfälle habe man zwischenzeitlich mit externer Hilfe ausgleichen können, so Thiemann.

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