Kreisverkehr: Grauwacke-Tisch kaum zu realisieren

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Ob einmal ein Tisch aus Grauwacke – so die bisherige Idee – unter der Linde stehen wird, bleibt fraglich. Denn das Material dafür ist, wenn überhaupt, nur sehr kostspielig. Alternativ könnte dafür auch heimisches Holz genutzt werden.

HALVER - Für den Fachbereich „Bauen und Wohnen“ gebe es derzeit natürlich wichtigere Dinge, erklärt Fachbereichsleiter Franz Helmut Engel, wie beispielsweise die Entwicklung des Bahngeländes. Denn nachdem sich Landschaftsarchitekt Roland Pfeiffer aus der Initiative für die Gestaltung des Kreisverkehrs zurückgezogen hat, liegen die Fäden der Planung und ihrer Umsetzung im Wesentlichen beim Bauamt.

Nachdem die Linde gepflanzt und der Rasen gesät ist, hinterlässt die Kalotte des Kreisels auch bei vielen Halveranern einen ordentlichen Eindruck. Wenngleich es in diesem Jahr aufgrund der kalten Witterung sehr lange gedauert habe, bis die ausgesäten Wildblumen geblüht hätten. Doch will man auch im nächsten Jahr für (jahreszeitlich) bunte Blumen im Kreisverkehr sorgen. Inwieweit sich die Idee, einen Tisch aus Grauwacke unter die Linde zu stellen - entsprechend des Stadtwappens - , realisieren lässt, bleibt abzuwarten. Der Fachbereichsleiter weiß um die Schwierigkeit, einen Grauwacke-Block zu bekommen. „Das ist fast aussichtslos!“ Denn der Stein werde aus dem Boden gesprengt, nicht gesägt. Zudem sei nach groben Schätzungen mit Kosten von 5000 bis 7000 Euro für Transport und Bearbeitung durch einen Steinmetz zu rechnen. Daher will der Fachbereichsleiter vorschlagen, solch einen Tisch aus Holz (Lärche) fertigen zu lassen. Wie letztlich der rot-weiße Schachbalken entstehen soll, ist ebenfalls noch nicht klar - zumal Lastwagen, die über die Kalotte fahren, diesen beschädigen könnten. - det

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