Bebauung am Tannenweg

Erster Spatenstich: Weitere Wohnungen am Tannenweg

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Die erste Baggerschaufel schlug in den Boden: Das vorletzte Wohnungsbauvorhaben am Tannenweg hat begonnen.

Halver - Im feinen, kalten Novemberregen schlug sich am Dienstag die erste Baggerschaufel am Tannenweg in den steinigen Boden – Auftakt zum vorletzten Wohnungsbauvorhaben auf dem früheren Bahngelände.

Sieben Eigentumswohnungen mit einer Gesamtfläche von 750 Quadratmeter wollen der Stuttgarter Investor Eberhard Franke gemeinsam mit dem Halveraner Architekten Jochen Hedtstück errichten. Bis Weihnachten soll die Bodenplatte gegossen sein, so seine angesichts der Wetterlage durchaus optimistische Annahme.

Es handelt sich um den zweiten Abschnitt, das Quartier II des Gesamtvorhabens, in das Franke nach eigenen Angaben fünf Millionen Euro investiert. Quartier II wird sich architektonisch an das benachbarte Gebäude anlehnen, das bis auf eine Modellwohnung komplett vermarktet ist. Und noch vor dem ersten Baggerbiss für das nun entstehende Gebäude ist die Hälfte der Wohnungen bereits verkauft. 

Wohneinheiten werden deutlich größer

Gegenüber der Ausgangsplanung hatte sich in der vergangenen Zeit aber eine deutliche Änderung ergeben, erläuterte Franke am Dienstag zum offiziellen Baubeginn: Im zweiten Abschnitt werden die Wohneinheiten deutlich größer ausfallen. Vorgesehen waren ursprünglich elf Wohnungen. Diese Zahl wurde auf nunmehr sieben reduziert. Grund sei die Nachfrage im ersten Durchgang nach mehr Wohnfläche. Mit der Fertigstellung des Projekts ist die zweiteilige Erschließung der früheren Brachfläche nahezu abgeschlossen.

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Im gewerblichen Bereich ist es das Fachmarktzentrum, wohnungsbaulich die Errichtung der letztlich sechs Mehrfamilenhäuser, mit denen die innerstädtische Fläche komplett belegt sein wird. Zwei der Gebäude hat die Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle gebaut, Franke und Hedtstück stellen mit dem Baubeginn ihren Teil des Vorhabens fertig. Im hinteren Teil der Fläche plant der Halveraner Investor Ralf Tweer ein weiteres Gebäude mit Mietwohnungen. Voraussetzung für die erfolgreiche Vermarktung und Nutzung des Bahngeländes für Wohnzwecke sei die Ansiedlung des Fachmarktzentrums, um die die Stadt über viele Jahre gekämpft hatte. 

Mit dem Erwerb des Geländes von der Bahn und der anschließenden Vermarktung sei schon mit dem damaligen Bürgermeister Dr. Bernd Eicker das Ziel verfolgt worden, nicht nur Einkaufsmöglichkeiten zu schaffen, sondern auch zusätzlichen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. „Halver ist eine Zuzugsstadt geworden“, stellte der Beigeordnete Markus Tempelmann erneut heraus mit Blick auf die Nachfrage nach Bauflächen wie auch preiswerten Geschosswohnungen. Sein Aufgabenbereich als Kämmerer wurde vor einigen Monaten um den Bereich der Bauleitplanung erweitert. 

Keine Sorgen um die Vermarktung

Um die Vermarktung der noch zur Verfügung stehenden freien Wohnungen machen sich weder Eberhard Franke noch seine Tochter Christina ernsthaft sorgen, die innerhalb der anders Wohnen 25 GmbH für das Marketing zuständig ist. Auch Gesprächspartner, die die Stadt überhaupt nicht kennen würden, seien beeindruckt von Schul- und Einkaufsangeboten und nicht zuletzt der Lage als „Stadt im Grünen“ inmitten der Natur.

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