Eicker schlägt vor: DRK am jetzigen Standort belassen

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Das Jobcenter macht an der Von-Vincke-Straße Platz fürs Bauamt und zieht voraussichtlich im April ins ehemalige Postgebäude (Fozo) um.

HALVER - SPD-Ratsherr Hartmut Wächter wollte es nach der Fraktionssitzung der Sozialdemokraten von Bürgermeister Dr. Bernd Eicker in der Sitzung des Hauptausschusses direkt wissen: „Kann das DRK an seinem jetzigen Standort bleiben?“

Und was passiere dann mit der Regionale-Planung „Stadtpark“, für den es ja einen städtebaulichen Wettbewerb gegeben und eine Jury sich für einen Entwurf entschieden habe. Das Stadtoberhaupt erklärte, dass er vorschlagen werde, das DRK im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus zu belassen und auch dessen Anbau nicht abzureißen.

Dann sei zwar eine Sichtachse zwischen Frankfurter- sowie Bahnhofstraße und Rathaus nicht mehr möglich, sehr wohl aber noch eine Wegebeziehung. Eicker betonte jedoch, dass es noch keine konkrete Planung geben würde. Gleichwohl sei man in Gesprächen mit dem Büro GLT - dessen Planungsentwurf gewählt worden war - , um Alternativen planen zu lassen.

Dazu gehöre beispielsweise die Begrünung der Fassade des DRK-Heims ebenso wie der Abriss der Garagen, in denen derzeit noch die Schreinerei untergebracht ist. Man prüfe, so erklärte der Bürgermeister, ob die Schreinerei auch beim Baubetriebshof oder im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus an der Susannenhöhe untergebracht werden könne.

In dem Zusammenhang wies Bernd Eicker auch darauf hin, dass das Jobcenter der Arge, das derzeit im Haus Von-Vincke-Straße 26 untergebracht ist, voraussichtlich im April umziehen wird und zwar in das Gebäude der ehemaligen Post an der Ecke Bahnhof- und Frankfurter Straße. Sobald das Haus an der Von-Vincke-Straße leer sei, könne das Bauamt (Fachbereich Bauen und Wohnen) nach dort umziehen.

In der Folge könne die Villa Wippermann saniert und für die Aufnahme des Heimatmuseums hergerichtet werden. Und um das künftige, neue Heimatmuseum würde es fußläufige Verbindungen zwischen dem Einkaufszentrum, dem Rathaus und den Häusern der Kultur sowie der Innenstadt geben.

Der Verbleib des DRK an seinem jetzigen Standort, den der Bürgermeister vorschlagen will, beinhaltet also eine alternative Planung, die nicht nur das ehemalige Gerätehaus, sondern auch eben dessen Anbau einschließt und damit die ursprünglich erwünschte Sichtachse unmöglich macht. Möglicherweise ist auch eine veränderte Wegeführung notwendig. Dies werde aber den Rat und seine Fachgremien noch beschäftigen. - Det Ruthmann

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