Start der Spendenaktion „1000 x 500 plus“

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Haben gemeinsam die „Fundraising“-Aktion für die Sanierung der Nicolai-Kirchebei der 500 000 Euro zusammen kommen sollen - gestartet: Heike Esken, Martin Pogorzelski, Cathrin Brückmann, Jörg Grigull und Dr. Bernd Eicker (von rechts). -

Halver - „Halver ohne Nicolai-Kirche - einfach unvorstellbar!“ Zum offiziellen Start der Spendensammlung zugunsten der Sanierung der Nicolai-Kirche lud die Evangelische Kirchengemeinde am Sonntag zu einem besonderen Gottesdienst mit Informationsveranstaltung in die Johannes-Kapelle ein.

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Im Anschluss an die vom Posaunenchor des CVJM musikalisch umrahmte Gottesdienstfeier, bei der Pfarrer Martin Pogorzelski die denkmalgeschützte Kirche aus dem Jahr 1783 zum Predigtthema machte, hatte die Gemeinde Gelegenheit, sich über den Stand der Dinge - Schäden an der Kirche und geschätzte Kosten der Sanierung - zu informieren.

Wie dabei zu hören war, gilt es, die Summe von 500 000 Euro durch Spenden zu stemmen. „Die Nicolai-Kirche, das ist unser Wahrzeichen. Wir in Halver wollen die Kirche im Dorf behalten“, erklärte Bürgermeister Dr. Bernd Eicker, der ein Grußwort überbrachte und damit - wie Martin Pogorzelski ausführte - das Anliegen der Gemeinde „zu seiner Sache“ machte. „Wenn man bedenkt, was in Halver an anderer Stelle - Herpine, Karlshöhe et cetera - passiert ist, erscheint mir die Summe nicht mehr so hoch“, so der Bürgermeister.

Vor diesem Hintergrund sei er zuversichtlich, dass das Sanierungsprojekt umgesetzt werden könne. Er hoffe, dass möglichst viele die engagierte Predigt für den Erhalt der Kirche, die auf die Homepage www.ev-kirche-halver.de gestellt werden soll, abrufen würden.

In Wort und Bild nahm Jörg Grigull, Vorsitzender des Bauausschusses, die Gemeindemitglieder bei der gut besuchten Info-Veranstaltung, an der auch Architektin Cathrin Brückmann teilnahm, zu einer Zeitreise durch die vergangenen fünf Monate mit. „Solange schweigen die Glocken. Mir fehlen sie“, erklärte er. Erschreckende Bilder - welche die Schäden an der Kirche und bereits eingeleitete Maßnahmen zeigten - machten den dringenden Handlungsbedarf deutlich.

Auf die Kosten der Sanierung - geschätzte 850 000 Euro - und die Finanzierung ging Heike Esken, Vorsitzende des Presbyteriums, ein. 350 000 Euro an Eigenmitteln der Landeskirche, des Kirchenkreises und der Gemeinde abgezogen, bleibe eine Finanzierungslücke von 500 000 Euro, die es zu schließen gelte. Wie, machte sie anhand der am Sonntag offiziell gestarteten Spendenaktion „1000 x 500 plus“, für die sie Werbung machte, deutlich. „Das geht jeden Bürger an. Das sollte eine Aufgabe für die Stadt sein.“ Wie sie ausführte, beträgt der aktuelle Spendenstand 9856,56 Euro (Konto 391581 bei der Sparkasse Lüdenscheid/ IBAN DE81458500050000391581).

Abschließend meldeten sich aus dem „Fundraising“-Team, das am 1. Mai beim Handwerkermarkt mit einem Info-Stand vertreten sein wird, Dieter Peukert und Hugo Kerspe zu Wort. Beide zeigten sich zuversichtlich, dass die Mittel beschafft werden können, und sind auch weiteren Ideen gegenüber aufgeschlossen. - MS

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