Nicht nur der Kreisverkehr sorgt für Sperrungen

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Auf den ersten Blick fertigestellt, doch für den Verkehr noch nicht uneingeschränkt freigegeben: die Brücke über den Bolsenbach bei Neue Mühle. ▪

HALVER ▪ Bei all den Sperrungen und Umleitungen, die infolge des Kreisverkehrbaus für Gesprächsstoff sorgen (siehe auch 3. Lokalseite), geraten zwei weitere Maßnahmen beinahe in Vergessenheit: die Arbeiten an den Brücken bei Neue Mühle und Burbach. Während letztere bis zum Winterbeginn andauern sollen, war für erstere das Ende der Arbeiten für Anfang September anvisiert worden. Doch der Bolsenbach darf dort immer noch nicht von jedermann überquert werden.

Wie Peter Heinzer, Geschäftsführer des bauausführenden Unternehmens Dohrmann, gestern auf AA-Anfrage erklärte, scheitert die Öffnung der Baustelle zum einen an dem noch nicht fertiggestellten Geländer, zum anderen an der noch fehlenden letzten Asphaltschicht. „Das Geländer musste vor Ort angepasst werden und befindet sich jetzt noch in der Schlosserei. Aber ohne Geländer dürfen wir die Straße aus sicherheitstechnischen Gründen nicht freigeben.“ Eine Ausnahme bildet mittlerweile der Linienverkehr: Achtmal täglich würden Busse die Mühlenstraße in Richtung „Im Sumpf“ befahren. Dass mitunter auch Privatfahrzeuge die Absperrung durchfahren würden, lasse sich nicht vermeiden – ist wegen des fehlenden Geländers jedoch mit einem nicht zu unterschätzenden Risiko behaftet. Dass die Polizei die Durchfahrt verstärkt kontrollieren würde, wie es von Seiten einiger Anwohner heißt, ist Peter Heinzer jedoch nicht bekannt.

Spätestens Ende des Monats soll die Brücke jedoch wieder befahrbar sein: In zwei Wochen soll die abschließende Asphaltschicht aufgetragen werden. „Das geht nur maschinell. Und auf die entsprechenden Geräte warten wir derzeit noch“, erklärte der Dohrmann-Chef gestern die Verzögerung. ▪ zach

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