Fürs DRK ist Kirmes der Höhepunkt

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DRK-Vorsitzender André Trimpop mit einem Kollegen auf Sanitätssicherheitswache.

HALVER - „Für uns ist es das Highlight des Jahres“, sagt Andre Trimpop, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Halver, und meint damit die Sanitätssicherheitswache, welche neun Rettungsassistenten, -sanitäter sowie -helfer und Sanitätshelfer auch an diesem Kirmes-Wochenende - wie schon seit vielen Jahren - wieder leisten. Aufgrund der großen Besucherzahl, so Trimpop weiter, seit dies schon etwas Besonderes. Daher müsse die Wache auch größer aufgezogen werden.

Für die Frauen und Männer vom DRK heißt dies fast ständig zu zweit auf der Kirmes (zu Fuß) unterwegs zu sein - und dies bis etwa 1 Uhr nachts. Die Einsatzzentrale ist die Unterkunft an der Thomasstraße, was den DRK-Helfer aufgrund der Nähe zur Kirmes natürlich zugute kommt. Denn in der DRK-Unterkunft verfügen die Rotkreuzler über die moderne Technik wie Computer und Funk, sind nicht nur mit der Kreisleitstelle und der Polizei in Kontakt, sondern auch mit einer Reihe von Schaustellern, welche die Helfer im gegebenen Fall herbeirufen.

In Haus an der Thomasstraße hat das DRK aber auch ein Zelt aufgestellt und mit den notwendigen Utensilien für eine Erstversorgung ausgestattet. Das reicht vom Blutdruckmessgerät über Verbandsmaterial bis hin zum Defibrillator. Und sollte sollte dies nicht ausreichen, so stehen ein Rettungstransport- und ein Krankentransportwagen bereit, um Patienten zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus zu bringen.

Das zeige, so der DRK-Vorsitzende, die deutlich gesteigerte Professionalisierung, mit der auch eine höhere Qualität einhergehe. „Wir müssen uns auf den schlimmsten Fall vorbereiten!“ Was in der Realität heißt, viel zu warten und Kontrollgänge über die Kirmes zu machen. „In den letzten Jahren ist es aber sehr ruhig geworden“, macht Andre Trimpop deutlich, dass die Zahl der Einsätze der DRK-Helfer auf dem mittlerweile viertägigen Jahrmarkt in der Halveraner Innenstadt zurückgegangen ist. Und dennoch stehen die neun Helfer des DRK - eigentlich wären nur fünf notwendig - bis heute Nacht bereit, um im Notfall zu helfen. - Det Ruthmann

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