Neujahrskonzert mit Ehrung für "Jugend musiziert"-Teilnehmerin

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Elisabeth Manns, die Bezirksleiterin der Musikschule in Halver, bedankte sich bei allen Mitwirkenden.

Halver - Mit einer Ehrung begann am Samstagabend das Konzert zum neuen Jahr der Musikschule Volmetal. Alisa Raatz (Querflöte) hatte erfolgreich am Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ teilgenommen und sich mit ihren Leistungen für die Teilnahme am Landeswettbewerb qualifiziert. Im Kulturbahnhof erhielt Alisa im Namen der Stadt Halver von Bürgermeister Michael Brosch ein Präsent.

„Ohne gute Lehrer klappt das nicht“, erklärte Brosch. Erforderlich seien zudem viel Fleiß und Talent. „Alles Gute, wir würden uns freuen, wenn du so weitermachst“, sagte Brosch. Stellvertretend für den Förderverein der Musikschule gratulierte dessen Vorsitzender Michael Kortmann. Er erinnerte daran, dass neben Übung und Fleiß auch Mut dazu gehöre, vor einer Jury aufzutreten. Das Publikum gratulierte Alisa Raatz ebenfalls mit lang anhaltendem Applaus.

Sie trug ihre Wettbewerbsbeiträge vor. Die Richtlinien besagen, dass diese aus verschiedenen Epochen stammen müssen. Alisa wählte „Valse Espagnole op. 57“ von Ernesto Köhler (1849-1907) sowie „Allegro moderato“ aus der Sonatine von Claude Arrieu (1903-1990). Nicht nur Alisa Raatz, sondern alle anderen Mitwirkenden trugen ebenfalls zu einem hochklassigen Konzert bei.

Alisa Raatz (Querflöte) begeisterte mit ihren Vorträgen.

Durch das Programm führte Elisabeth Manns, die Halveraner Bezirksleiterin. Mit den kurzen Informationen zu den Komponisten half sie dem Publikum, das Stück, das im Anschluss zu hören war, besser zu verstehen. Denn auch Komponisten werden beeinflusst von den Stilrichtungen ihrer Zeit. So schuf insbesondere die französische Komponistin Arrieu eine Brücke zur Gegenwart. Sie schrieb Werke für alle musikalischen Gattungen von der Filmmusik über Rundfunkpartituren bis zu Opernmusik.

Beim Musikschulkonzert wussten besonders Jasmin Giesler und Jonas Steinbach zu begeistern. Giesler hatte ein Stück des Komponisten Ludovico Enaudi ausgewählt. „Er wurde 1955 geboren, wuchs in einer Familie von Künstlern, Medienwissenschaftlern und Politikern auf“, erklärte Manns. Enaudi sei bei den Schülern sehr beliebt, er gehörte zu den bekanntesten Komponisten der Gegenwart, fügte sie hinzu. „Heute lebt er auf seinem Weingut im Piemont,“ ergänzte sie.

Jasmin Giesler und Jonas Steinbach.

Giesler rief mit ihrem Klaviervortrag „Devenire“ von Ludovico Enaudi „Bravo-Rufe“ hervor. Jonas Steinbach spielte „All of me“ des amerikanischen Komponisten Jon Schmidt (geboren 1966). Das Stück passte zum Schüler, selbstbewusst und energiegeladen – so konnte es am Ende nur eine Antwort geben: „Zugabe!“ forderte das Publikum, die natürlich gewährt wurde.

Felix Thomezek und Aloys Foecker spielten auf der Klarinette Stücke des französischen Komponisten und Popsaxophonisten Guy Lacour (1932-2013). Das Flötenensemble erfreute mit einem Stück des Barock-Komponisten Johann Christian Schickhardt (1682-1762) und Thilo Völzke hatte ein Lied des italienischen Komponisten Baldassare Galuppi gewählt.

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