Kirchengemeinde lädt zum vierten Neujahrsempfang

Der evangeliche Posaunenchor Oberbrügge sorgte für musikalische Unterhaltung beim Empfang.

OBERBRÜGGE ▪ Es gab einen besonderen Grund dafür, dass Pfarrer Werner Kenkel am Sonntag im Anschluss an den Gottesdienst nochmal ein herzliches Willkommen aussprach. Zum vierten Mal hatte die evangelische Kirchengemeinde Oberbrügge zum Neujahrsempfang geladen.

Und so konnte Kenkel neben Bürgermeister Dr. Bernd Eicker auch zahlreiche Vertreter von Vereinen sowie der benachbarten katholischen Filialkirche St. Georg begrüßen.

Wie bereits zuvor im Gottesdienst übernahmen der Gospelchor „The Albert Singers“ unter der Leitung von Matthias Ortmann sowie der evangelische Posaunenchor Oberbrügge unter der Leitung von Heribert Janz die musikalische Begleitung des Neujahrsempfangs. Eine gelungene Premiere feierte der Gospelchor dabei mit dem Stück „Jesus is right here“.

Mit einem Stück aus dem African-Medley hatten die Bläser zuvor gezeigt, dass ihr Sound durchaus noch nicht „in die Jahre“ gekommen ist. Werner Kenkels Wurzeln liegen im Ruhrgebiet. Vielleicht nahm der Chor deshalb „das Steigerlied“ in sein Repertoire auf. Im Rahmen des Empfangs wurde auch bekannt gegeben, dass der Posaunenchor anlässlich des 60-jährige Bestehens der Gemeinde spielen wird. Beginn ist um 15 Uhr, zur Serenade am Abend haben bereits sechs Gastchöre ihr Kommen zugesagt.

Im Gemeindesaal herrschte am Sonntag nach dem Gottesdienst ein durchaus gemütliches Miteinander. Bei kleinen Häppchen, Orangensaft und Sekt nahmen die Anwesenden sich viel Zeit für Gespräche miteinander. Zudem zeigte Pfarrer Kenkel anhand von Bildern die Aktivitäten der Kirchengemeinde im vergangenen Jahr auf.

Besonders hervor hob er dabei die Spendenbriefaktion, während der die Gemeindeglieder um freiwillige Zuwendungen für die Kirchengemeinde gebeten wurden. Der Erlös aus dieser Aktion ergab zusammen mit den Beiträgen für den Förderverein rund 20 000 Euro an freiwilligen Zusagen für die Kirchengemeinde über die Kirchensteuerzuweisungen hinaus. „Das finde ich einfach großartig, da hat keiner mit gerechnet“, hob Kenkel den großen Erfolg dieser Aktion hervor. Darüber hinaus informierte Kenkel, dass mit 14 Katechumenen und 12 Konfirmanden, die Zahl der beiden Gruppen noch einmal zweistellig sei.

„Es klappt mehr als schon ganz gut“, dankte er zudem für die Arbeit des neuen Presbyteriums. „Es ist bekannt, dass wir die volle Pfarrstelle auf Dauer nicht halten können“, sagte Werner Kenkel aber auch. Zur Erarbeitung von Zukunftsperspektiven habe sich deshalb im vergangenen Jahr ein Gemeindebeirat gegründet. ▪ dela

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