Kenkel: Sehr aktive Gemeinde

Fördervereinsvorsitzender Günther Hösch informierte über die Initiative „GO“ (Gemeinde Oberbrügge).

OBERBRÜGGE - Beim Gottesdienst in der evangelischen Kirche gab es am Sonntag eine Premiere: Erstmals zeichnete die Gruppe „Voices for Christ“ von der Freien evangelischen Gemeinde Bever für den musikalischen Teil verantwortlich.

Mit teils temporeichen, teils gefühlvollen Anbetungsliedern gelang es dem Chor unter der Leitung von Ruthild Eicker-Grothe rasch, die Gottesdienstbesucher zum Mitsingen zu bewegen.

Und beim Song „By his Power“ saß Moritz Turck am Schlagzeug - eine gute Gelegenheit für ihn als aktives Gemeindeglied in Oberbrügge zu zeigen, was er bei seinem Lehrer in der Musikschule Eicker gelernt hat.

Mut und Zuversicht vermittelte dann Pfarrer Thomas Wienand in seiner Predigt. Seine Ausführungen fasste er am Ende in dem Satz zusammen: „Wenn wir erleben wollen, das Gott unserem Leben eine Wende geben kann, ist es wichtig zu beten.“ Und er fügte hinzu: „Wir brauchen keinen großen Glauben, wir brauchen aber einen Glauben an einen großen Gott.“

Bei Sekt, Canapes, Kaffee und Kuchen kamen nach dem Gottesdienst Gemeindeglieder, Nachbarn und Gäste befreundeter Institutionen und Vereinsvertreter mitein-ander ins Gespräch. Pfarrer Werner Kenkel hatte zudem eine Fotopräsentation zusammen gestellt, die noch einmal die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres in Erinnerung rief. „Das Jahr 2013 stand im Zeichen des 60jährigen Jubiläums“, sagte er.

Doch auch die übrigen Aktivitäten zeigten, dass die kleine Kirchengemeinde wieder sehr aktiv war. Kenkel zählte an dieser Stelle Gemeindeseminare sowie die jährliche Fahrt - organisiert von Klaus Fastenrath - , den Tauferinnerungsgottesdienst, den Kinderbibeltag, das Mitmachkonzert mit Uwe Lal, die „Checkpoint“-Freizeit, den Einkehrtag, die Abendmusik mit der Kantorei sowie die Weihnachtswerkstatt auf.

Kenkel dankte den vielen ehrenamtlichen Helfern, die sich in der Kirchengemeinde engagieren und immer wieder neue Ideen einbringen würden. So gebe es seit einiger Zeit den „kleinen Muck“, einen Mutter-Kind-Kreis. Die Stelle des Jugendreferenten gemeinsam mit Halver neu zu besetzen, gelang indes noch nicht. Auf Seiten der Oberbrügger Gemeinde entschloss man sich deshalb, den Kooperationsvertrag zu lösen. Ein Team um Presbyterin Gitta Brozio erarbeitet derzeit ein Konzept für eine Jungschargruppe.

Denn: „Aktuell gibt es 15 Katechumenen und 14 Konfirmanden, da staunen andere Gemeinden“, sagte Pfarrer Kenkel. Der diesbezügliche Ausblick sieht indes nicht so positiv aus. Im Februar, so Kenkel, lädt der Gemeindebeirat zu einem ersten Treffen ein. „Nette Leute aus der Gemeinde, die sich miteinander unterhalten“, so beschrieb Günther Hösch, der Vorsitzende des Fördervereins, die Initiative „GO“. Das Kürzel steht für Gemeinde Oberbrügge. Deren Mitglieder treffen sich an jedem dritten Freitag im Monat.

Für den 15. Februar lud Werner Kenkel zum Konzert mit Hajo Hoffmann ein. Und am 22. März findet im Gemeindehaus am Glockenweg wieder ein Wüstentag statt. Über weitere Veranstaltungen wird man von verantwortlicher Seite rechtzeitig informieren. - Ursula Dettlaff

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