Neujahrsempfang der evangelischen Kirchengemeinde Oberbrügge

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Oberbrügge - „Make Oberbrügge great again“: Mit diesem kleinen Seitenhieb auf den Wahlspruch des aktuellen amerikanischen Präsidenten eröffnete Pfarrer Thomas Wienand am Sonntag scherzhaft den Neujahrsempfang der evangelischen Kirchengemeinde in Oberbrügge.

Wienand warf einen Blick zurück auf ein turbulentes Jahr aus Oberbrügger Sicht: Die geplante Schließung der Grundschule, die zunächst unklare Zukunft der katholischen Kindertagesstätte, das endgültige Aus des Aldi-Marktes. Dennoch seien viele dieser Probleme zu einem positiven Ende gekommen – dank des Einsatzes und des Widerstandes vieler Oberbrügger und zahlreicher Gespräche. Auch die evangelische Kirchengemeinde sei an vielen dieser fruchtbaren Entscheidungsprozessen beteiligt gewesen.

„Mit Blick auf unsere Gemeinde können wir sagen, dass es auch im vergangenen Jahr gut gelaufen ist“, lobte Wienand und dankte den zahlreichen Helfern und Aktiven für ihren Einsatz. So sei es dank ihnen auch möglich – trotz halber Pfarrstelle –, einen wöchentlichen Gottesdienst anzubieten. Das Jubiläum des Posaunenchores, der bunte Abend im Herbst und die gottesdienstliche Gedenkfeier zum Friedenssonntag erwähnte Wienand in seiner Rückschau besonders, ebenso wie die erfolgreiche Jugendarbeit und den Frauenkreis.

Im laufenden Jahr wird die Gemeinde vor allem das 500-jährige Reformationsjubiläum mit verschiedenen Veranstaltungen zum Thema beschäftigen. Doch damit nicht genug: Presbyteriums-Vorsitzender Roland Pfeiffer berichtete den Gästen von den Projekten, die das Presbyterium auch in Zusammenarbeit mit dem Förderverein realisieren möchte. So wird, nachdem die Sakristei bereits renoviert wurde, nun der komplette Boden im Gemeindehaus erneuert. Die Inbetriebnahme der neuen Heizungssteuerung, die Sanierung des Asphalts rund um die Kirche und auf dem Friedhof sowie die Planung besonderer Urnengräber – es passiert so einiges rund um die Kirche in Oberbrügge.

Dass er zum Ortsteil Oberbrügge stehe, beteuerte Bürgermeister Michael Brosch in seinem Grußwort. Die evangelische Kirchengemeinde habe während der Diskussionen und Planungen der vergangenen Monate eine wichtige Funktion erfüllt. „Ich danke Ihnen dafür, dass Sie Ideen, Kritik und Lob der Menschen Raum gegeben haben, sie für uns gebündelt und mit uns an Lösungen gearbeitet haben“, sagte Brosch, der versprach, sich weiter für schnelles Internet und die Bahnanbindung in einzusetzen.

Günther Hösch vom Förderverein informierte die Besucher über anstehende Wahlen im Mai. Drei Vorstandsmitglieder – Dagmar Rüdiger, Dagmar Pioch und Günther Hösch – werden dann ihre Posten zur Verfügung stellen. Musikalisch unterstützt wurde der Neujahrsempfang schwungvoll von den Albert Singers. Nach dem offiziellen Teil gab es bei Häppchen, Kaffee und Sekt noch die Möglichkeit zu plaudern.

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