Langenscheid: Unter der Erde wird’s kompliziert

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Der Langenscheid wird zur Jahresbaustelle.

Halver - Am Donnerstag wurden Bäume gefällt und Hecken gerodet. In Kürze gehört der Langenscheid Straßenbauern und Versorgungsfachleuten. Nach intensiven Diskussionen mit den Bürgern beginnt in Kürze der Straßenvollausbau.

Es sei eine „Operation an der Hauptschlagader“, sagt einer der Versorgungstechniker im Baubüro an der Straße, die für Wohnen und Gewerbe dient. Insgesamt geht es um eine Gesamtlänge der Baumaßnahme von gut 600 Metern zwischen der Von-Vincke- und der Einmündung der Oststraße.

Am Ende soll die zurzeit völlig kaputte Fahrbahn komplett neu aufgebaut sein. Hergestellt werde sie auf Wunsch der Anlieger in zwei unterschiedlichen Ausbaubreiten, so Diplom-Ingenieur Bernd Patzke, der die Bauaufsicht führt und für das Zusammenwirken der vielen Beteiligten sorgt.

Ziel ist außerdem, Lkw aus der Straße herauszuhalten durch eine Einbahnregelung für den Schwerverkehr von der Ost- in Richtung Von-Vincke-Straße. Der Langenscheid erhält auf der gesamten Ausbaulänge zudem beidseitig zwei Meter breite Gehwege und eine neue Straßenbeleuchtung.

Bis zum Jahresende soll das Projekt abgeschlossen sein, für das nach Kommunalabgabengesetz auch die Anlieger finanziell zur Rechnung gezogen werden. In Halver handelt es sich dabei um die einzige KAG-Maßnahme, die in diesem Jahr durchgeführt werden soll.

Kaum Behinderungen des Verkehrs während der Bauarbeiten

Die Behinderungen für den Verkehr werden sich zumindest in der ersten Bauphase in Grenzen halten. Dann geht es um die Erneuerung des Leitungssystems, das in einer Trasse unter dem westlichen Gehweg zusammengefasst werden wird. Beteiligt sind dort die Enervie und Westnetz als Gasversorger, auch Telemark und Unitymedia nutzen die Chance, die sich mit den Bauarbeiten bietet.

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