Neugestaltung des Hohenzollernparks

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Im Hohenzollernpark werden mit einer großen Fräse die Reste und Wurzeln von Büschen und Sträuchern entfernt

Halver - Der Lärm war nicht überhörbar, den der Traktor mit der großen Fräse im Hohenzollernpark verursachte – ein lautes Zeichen, dass der Park sein Aussehen deutlich verändern wird.

Ziel sei es, so erklärte Hans Jörg Ecks, Leiter des Baubetriebshofs, den Hohenzollernpark von allen Seiten einsehbar zu machen. Aus diesem Grund waren bereits zu Beginn des Jahres, also noch vor der Wachstumsperiode, alle Sträucher und Büsche in Richtung Gerhard-Bergmann-, Park- und Gartenstraße von den Mitarbeitern des Bauhofs zurückgeschnitten worden.

Jetzt folgte der nächste Schritt: Die Flächen, auf denen bislang die Büsche und Sträucher wuchsen und damit Einblicke in den Park verwehrten, wurden am Freitag, 29. Mai, mit einer Fräse bearbeitet und damit Reste sowie Wurzeln der Pflanzen entfernt. „Wir werden die Flächen anschließend abziehen und neuen Mutterboden auffüllen“, erläuterte Ecks das weitere Vorgehen.

Danach würde Grassamen auf die Flächen gesät, so dass künftig nur noch gemäht werden müsse. Darüber hinaus, so der Leiter des Baubetriebshofs weiter, werde man auch vielfach die alten Waschbetonplatten und Pflastersteine entfernen, um auch an diesen Stellen Rasen beziehungsweise Wiese wachsen zu lassen. Lediglich der Hauptweg, der diagonal von der Von-Vincke- zur Gartenstraße am Ehrenmal im Hohenzollernpark verläuft, soll bestehen bleiben. Allerdings gibt es auf diesem Hauptweg noch Stufen nahe der Gartenstraße, die ebenfalls beseitigt werden sollen – damit wird der Hohenzollernpark auch an den anderen Eingängen barrierefrei.

Wann die weiteren Arbeiten an der durchgeführt werden, vermochte Hans Jörg Ecks nicht zu sagen. „Wir machen das so nebenbei“, verweist der Baubetriebshofleiter darauf, dass eigentlich kein Geld dafür vorhanden ist. Und viele andere Dinge hätten natürlich Vorrang. Wenn nach der Erledigung dieser Arbeiten Freiraum bleibe, werde man im Hohenzollernpark weiter arbeiten.

Das Material sei kein großes Problem, sagte Ecks. „Mutterboden haben wir ja und der Grassamen ist keine große Geschichte“ – die Arbeitsstunden, die für das Abziehen, Mutterboden aufbringen, Samen säen und Steinplatten entfernen aufgebracht werden müssen, stellen den größten finanziellen Faktor dar. Auf jeden Fall werde man einen offenen, von allen Seiten einsehbaren Hohenzollernpark erhalten.

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