Neues an der Frankfurter Straße

Veränderungen in der Villa Wippermann - ein neues Gesicht

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Im März 2017 wurde die Villa Wippermann an der Frankfurter Straße eröffnet.

Halver - Der Heimatverein Halver zieht sich aus personellen Gründen vom Ausstellungsbetrieb in der Villa Wippermann zurück. Für die Zukunft hat sich die Halveranerin Jana Eilhardt bereit erklärt, diese Aufgabe zu übernehmen.

Die Villa Wippermann war mit erheblichen Mitteln aus der Regionale 2013 zum soziokulturellen Zentrum für die Kommunen Oben an der Volme restauriert und umgebaut worden. Seit 2017 ist sie Schauplatz für wechselnde Ausstellungen im Erdgeschoss, während sich in der ersten Etage das Heimatmuseum der Stadt Halver findet. 

In einem auf drei Jahre befristeten Nutzungsvertrag hatte der Heimatverein zugesagt, das Regionalmuseum zu betreiben und auch für regelmäßig wechselnde Ausstellungen zu sorgen. Dazu zählten Präsentationen beispielsweise des Fotoverein Halver, überregional wirksame Ausstellungen wie zu Leonardo da Vinci, Halvers Kinos und weitere.

Künstlerin Jana Eilhardt wird Teil der Villa Wippermann: Sie kümmert sich in Zukunft um den Ausstellungsbetrieb.

 

Die Eröffnungsausstellung in der Villa Wippermann im März 2017 hatte Jana Eilhard selbst mit Druckgrafiken bestückt. Nun will die Künstlerin selbst den Betrieb in die Hand nehmen zusammen mit einem ehrenamtlichen Team, wenn der Vertrag mit dem Heimatverein Ende des Jahres ausläuft. 

Neue Vereinbarung mit mindestens vier Ausstellungen

Die neue Vereinbarung mit Jana Eilhardt sehe vor, mindestens vier Ausstellungen künstlerischer, handwerklicher oder dokumentarischer Art zu organisieren, heißt es in einer Vorlage zunächst für den Ausschuss für Kultur, Sport und Soziales, der am kommenden Donnerstag, 12. September, um 17 Uhr im Rathaus zusammentritt. Dem Rat werde vorgeschlagen, ein entsprechendes Budget für 2020 und die Folgejahre bereitzustellen. Die Ausstellungen trügen dazu bei, die Villa als Kulturort in der Region zu etablieren, heißt es in der Begründung. Daher sei ein nahtloser Übergang wünschenswert. 

Eine ähnliche Struktur, wie sie für die Villa Wippermann angestrebt wird, habe sich zudem im kulturellen Bereich in Halver bewährt, wo die städtische Kulturbeauftragte Inge Zensen sich um die Akquise namhafter Künstler kümmert. Welches Programm im kommenden Jahr in der Villa Wippermann zu sehen sein wird, will Jana Eilhardt dem Kulturausschuss in der letzten Sitzung des Jahres im November vorstellen.

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