Neues Gebäude für die Escha Bauelemente GmbH

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Die dreieckige Spitze des Grundstücks der ESCHA Bauelemente GmbH im Baugebiet Heide weist auf die Danziger Straße. Weiter links befindet sich der Lieder-Baumarkt rechts geht es weiter in Richtung Breslauer Weg beziehungsweise Oststraße.

Halver - Ein Investitionsvolumen von mehr als zwölf Millionen Euro, davon geht Geschäftsführer Dietrich Turck aus, wird der geplante Neubau eines Produktionsstandortes der Escha Bauelemente GmbH erfordern. Genaue Zahlen konnte er am Donnerstag noch nicht nennen.

Von Bettina Görlitzer

Aber Fakt ist, dass das Unternehmen, das derzeit auf vier Standorte in Halver verteilt ist, seine Produktionsabläufe optimieren und sich gleichzeitig die Möglichkeit für Erweiterungen sichern möchte. Im Planungs- und Umweltausschuss wurden die Weichen für eine entsprechende Änderung des Bebauungsplanes gestellt.

Konkret geht es dabei um ein Grundstück im Baugebiet Heide, dessen Zufahrt an der Märkischen Straße liegt. Das Dreieck inklusive Zufahrt umfasst eine Fläche von 22.000 Quadratmetern. Die Spitze reicht bis an die Danziger Straße heran. Die Baupläne, einschließlich einer später vorgesehen Erweiterung, wurden optimal an die Grundstücksform angepasst, erklärte Dietrich Turck. In einem ersten Bauabschnitt soll entlang der Basis des Dreiecks ein neues Gebäude mit einer Grundfläche von 9400 Quadratmetern für Produktion und Versand entstehen. Durch die Hanglage ergibt sich in eingeschossiger Bauweise eine Raumhöhe für die Produktion von 4,5 Metern und für den in Richtung Zufahrt angegliederten Versand von sechs Metern.

Aktuell ist die Firma Escha in Gebäuden an der Elberfelder Straße, am Gutenbergweg und an der Oststraße ansässig. Verschiedene Unternehmensbereiche, die eigentlich zusammengehören, seien durch diese Gemengelage zerrissen, erklärt Dietrich Turck. Zwischen den Standorten gebe es einen regelrechten „Tourismus“. Das soll sich mit dem Neubau ändern. Hinzu käme, dass die Firma an allen Standorten an die Grenzen der Platzkapazität stoße, so dass zunächst nur die Logistik am Gutenbergweg aufgegeben werden soll. An der Elberfelder Straße soll wieder Platz für die gesamte Verwaltung werden. Außerdem sollen dort alle Bereiche der Entwicklungsabteilung, wie Labor und Musterfertigung, konzentriert werden.

Etwa fünf Jahre nach Bezug, so die Vorstellung Turcks heute, soll ein zweiter Bauabschnitt entstehen, der sich in Richtung Danziger Straße an das Produktionsgebäude anschließt. Dorthin sollen dann bei einer Grundfläche von 2600 Quadratmetern auf zwei Etagen der Werkzeugbau und die Teile-Spritzerei einziehen. Durch die Hanglage und die niedrigere Geschosshöhe, werde dieser Gebäuteteil aber nicht höher als der erste. Ein kleiner Anbau in Richtung Märkische Straße, der in der Zwischenzeit entstehen soll, ist für die Verwaltung der Produktion geplant.

Spätestens im Juni soll Baubeginn sein. Turck geht von einer Dauer von anderthalb bis zwei Jahren aus. Aktuell beschäftigt Escha rund 430 Mitarbeiter. Außerdem sollen die etwa 70 Leiharbeiter sukzessive in feste Beschäftigungsverhältnisse übernommen werden. Am neuen Standort soll im Ein-Schicht-Betrieb produziert werden. Das kann sich wieder ändern, betont Turck, wenn es die Auftragslage erfordert.

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