Awo-Neubau auch im Westen?

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Noch hat die Awo-Kita Wundertüte die Adresse Weststraße 18a. In Zukunft soll es einen neuen Standort geben, ein Neubau ist geplant.

Halver - Bereits Ende Januar verkündete die Arbeiterwohlfahrt (Awo) neue Pläne für ihre Kita Wundertüte an der Weststraße in Halver.

Geplant ist ein Neubau der Einrichtung, mit dem ein Modellversuch gestartet werden soll. Wie das im Detail aussehen soll, ist noch nicht bekannt. 

„Alle Beteiligten machen sich im Moment Gedanken“, sagte Johannes Anft, Awo-Betriebsleiter für Kinder, Jugend und Familie, auf Nachfrage unserer Zeitung. Die Awo stehe derzeit im engen Kontakt zu Bürgermeister Michael Brosch und der Stadtverwaltung. „Wir sind außerdem in Gesprächen mit einem möglichen zukünftigen Investor“, erklärt Anft. 

Kita soll im Westen der Stadt bleiben

Auch die Frage nach einem geeigneten Grundstück für den Neubau steht im Raum. Alle Beteiligten befinden sich auf der Suche. Das bestätigt auch Bürgermeister Michael Brosch. „Wir suchen ein Grundstück im Westen der Stadt“, erklärt er. Die Stadt möchte die Einrichtung in diesem Ortsteil behalten. Andere Kindertagesstätten befänden sich in Richtung Stadtkern. 

Das Ziel sei außerdem ein Halveraner Investor. „Ich hoffe, dass wir den Sack zügig zumachen“, sagt Brosch. Mit dem Neubau soll ein Modellversuch gestartet werden. Es sei eine Einrichtung mit einer Gruppe für behinderte Kinder geplant, hieß es im Januar vonseiten der Awo. 

Neue Pläne, neue Leiterin 

Nicht nur der geplante Neubau und der Modellversuch sorgen in diesem Jahr bei der Kita Wundertüte für Veränderung. Zu Beginn des Jahres übernahm Sybille Haberland die Leitung der Einrichtung (wir berichteten). Damit löste sie die langjährige Kita-Leiterin Doris Teske ab, die die Einrichtung seit der Entstehung im Jahr 1979 führte. 

Die neuen Pläne nahm Teske zum Anlass, in den Hintergrund zu treten. Sie bleibt der Einrichtung als Erzieherin erhalten. Wo die neue Awo-Kiindertagesstätte errichtet wird, ist noch nicht klar. „Alle Beteiligten sind am Thema“, sagt Johannes Anft. Details werden bekannt gegeben, wenn das Projekt umgesetzt werden kann, heißt es.

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