Neue Kita in Oberbrügge: 400.000 Euro für Umbaumaßnahmen

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Viele Oberbrügger waren am Freitag zur Informationsveranstaltung ins Bürgerhaus gekommen.

Oberbrügge - Die Katholische Kirche schließt 2018 den Kindergarten St. Georg in Oberbrügge, doch Ersatz ist bereits gefunden: am 1. August 2018 eröffnet der Kindergarten Oberbrügge, der in der Trägerschaft der Sentiris GmbH (ehemals Demenz-Kompetenzzentrum Haus Waldfrieden) stehen wird.

Am Freitag fand hierzu eine Informationsveranstaltung im Bürgerhaus Oberbrügge statt, an der neben Kristian Hamm, einem der Geschäftsführer von Sentiris, auch Bürgermeister Michael Brosch teilnahm.

Der neue Kindergarten soll in zwei Räumen der Grundschule Oberbrügge entstehen. Diese sollen in Kürze entsprechend umgebaut werden. Die erschienenen Eltern wollten an diesem Nachmittag wissen, inwieweit die Grundschulkinder von den Umbaumaßnahmen betroffen sein werden. Michael Brosch erklärte dazu, dass vor allem die lärmintensiven Arbeiten soweit möglich in die Ferienzeit verlegt würden. „Die Schulleitung wird in jedem Fall in alle Umbaumaßnahmen mit einbezogen“, versprach der Bürgermeister.

Darüber hinaus erklärte Brosch, dass es sich bei dem Umbau für den Kindergarten um eine eher kleine Baumaßnahme handele, die mit einem Budget von 400 000 Euro im Haushalt veranschlagt sei. Auf die Frage, wie genau die Maßnahmen aussehen und welche Bereiche umgebaut werden, konnten Brosch und Hamm derzeit jedoch noch keine Auskunft geben.

Auf Nachfrage erklärte Hamm zudem, dass das Außengelände der Kita nicht nur eingezäunt und abgesperrt sein werde, sondern auch eine Trennung der Wege zu Kindergarten und Schule erfolge. „Dies ist gesetzlich so vorgeschrieben“, betonte Hamm.

Zudem versicherte der Sentiris-Geschäftsführer, dass jedes Kind aus dem Kindergarten St. Georg, das noch weiterhin einen Kindergartenplatz benötigt, auf Wunsch in der neuen Einrichtung aufgenommen werde. „Ob dieses Angebot angenommen wird, liegt natürlich im Ermessen der Eltern“, sagte Hamm.

Insgesamt sollen vier bis fünf Erzieher im neuen Kindergarten ab dem 1. August 2018 eingestellt werden. Die Frage, ob alle Erzieher dauerhafte Verträge erhalten werden, konnte Hamm mit „Ja“ beantworten. „Wir legen Wert darauf, dass die Kinder dauerhafte Bezugspersonen bekommen“, erklärte der Sentiris-Geschäftsführer.

Inhaltlich werde ein Schwerpunkt im Kindergarten auf die musische Bildung gelegt. „Durch kreative und musische Tätigkeiten wird das Selbstvertrauen der Kinder gestärkt“, sagte Hamm. Abschließend erläuterte er die Kriterien, die bei den Anmeldungen für die insgesamt 45 Kindergartenplätze jeweils im November und Dezember eines jeden Jahres eine Rolle spielen. „Die Kinder sollten in Oberbrügge wohnen“, so Hamm. „Wenn es bereits ein Geschwisterkind gibt, das den Kindergarten besucht, gibt es gute Chancen auf einen Kindergartenplatz.“ Eventuelle freie Restplätze würden anschließend nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ vergeben.

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