Neue Ideen für neues Gerätehaus in Anschlag

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Halver - Der Arbeitsauftrag der Politik an die Verwaltung ist klar: Der Löschzug Bommert braucht ein neues Domizil, und das wird nicht mehr an der Bommert, sondern in Anschlag stehen.

Im aktuellen Brandschutzbedarfsplan hat der Neubau erste Priorität, weil die Feuerwehrleute vom Zug 3 der Stadt Halver am vorhandenen Standort mit Provisorien arbeiten, die auf Dauer nicht haltbar sind. Und so wird sich die Verwaltung in diesem Jahr auf die Standortsuche für ein neues Gerätehaus machen – und vielleicht noch etwas mehr. 

Initiative muss aus Ortschaft kommen 

Vorstellbar ist aus Sicht von Thomas Gehring, Fachbereichsleiter Bürgerdienste der Stadt Halver, auch eine zusätzliche Nutzung des Gemeinschaftsraumes mit der Bürgerschaft. Diesen Gedanken hatte Gehring im zuständigen Fachausschuss ins Gespräche gebracht. Klar ist für ihn auf jeden Fall, dass eine solche Initiative von den Bürgern in Anschlag ausgehen und getragen werden müsse und ohne bauliche Mehrkosten realisierbar sei. Die Stadt werde von sich aus niemandem etwas überstülpen, aber ein solcher Neubau biete immer Chancen für neue Denkansätze. Gerade die Außeneinheiten im ländlichen Raum waren und sind eng in die Dorfgemeinschaft eingebunden und gewinnen hier auch ihren Nachwuchs. 

Zeitdruck steckt hinter dem Projekt ohnehin nicht. Es gehe zurzeit darum, eine geeignete Fläche zu finden, die den Anforderungen der Feuerwehr in technischer Hinsicht entspricht. Dann müssen noch die planungsrechtlichen Voraussetzungen geprüft werden. Der Fokus liege dabei in erster Linie auf Grundstücken, die sich in städtischem Besitz befinden und für einen Neubau geeignet seien. 

Altes Gebäude unzureichend 

Nötig wird der Neubau aufgrund der unzureichenden Gegebenheiten am Altstandort. Es gibt im Löschzug mit 35 Aktiven nur zwei Stellplätze, die für Großfahrzeuge nicht ausreichend sind, keine Absauganlage und Lagermöglichkeiten für Material und Einsatzkleidung und zudem weitere Defizite wie die unbefriedigende An- und Abfahrtsituation, welche sich negativ bei den Ausrückzeiten auswirkt. Ein neues Gerätehaus könnte diese Mängel beheben und, so überlegt Gehring, auch zur Attraktivität der Feuerwehr im südwestlichen Ortsteil mit seinen rund 360 Einwohnern beitragen.

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