Wechsel an Susannenhöhe - Neue Flüchtlinge beziehen Unterkunft

Die Unterkunft an der Susannenhöh wird in Kürze neu belegt. Die jetzigen Bewohner werden verteilt auf die jeweils zugewiesenen Städte. - Foto: Erkenz/Märkischer Kreis

Halver - Die Landräte der fünf Kreise Südwestfalens machen politisch Druck im Hinblick auf die hohen Zahlen von Flüchtlingen, die in Deutschland um Aufnahme ersuchen. Doch auch in den Kommunen ist die Lage angespannt.

In Halver ist es ein „harter Kern“ von 10 bis 20 Menschen, der sich ehrenamtlich für diejenigen engagiert, die hier befristet oder auch dauerhaft untergebracht sind. „Das reicht definitiv nicht“, sagt Simone Hartmann, die bei der Flüchtlinhgshilfe beispielsweise für die Begrüßung der Flüchtlingen und auch die Begleitung zu Ärzten zuständig ist.

Ob die Betreuung traumatisierter Menschen, Begleitung bei Schulfragen, Führungen durch die Stadt – es ist eine Vielzahl von Aufgaben, denen sich die Helfer stellen, von denen Hendrik Klein, Pressesprecher des Kreises und Mitglied des Krisenstabs, sagt: „Ohne sie wäre alles längst zusammengebrochen. Das sind die, die den ganzen Laden überhaupt aufrechthalten.“

Doch diese Ressourcen seien nicht beliebig verfügbar und vermehrbar, weiß Klein. Und genau auf diesen Umstand hätten auch die Landräte in ihrem Schreiben an Bundeskanzlerin Merkel und NRW-Ministerpräsidentin Kraft aufmerksam gemacht.

Neue Arbeit wird auf die Ehrenamtlichen aus Halver bereits kurzfristig zukommen. Der Märkische Kreis ist informiert worden, dass die 133 Flüchtlinge, die zurzeit an der Susannenhöhe untergebracht sind, in Kürze auf die vorgesehenen Städte als zugewiesene Flüchtlinge verteilt werden. Mit der Neubelegung der Unterkunft sei voraussichtlich zum Ende der kommenden Woche zu rechnen.

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