Neue Einbahnstraßen

Für die Räumfahrzeuge wird es am Oesterberg eng. Aus diesem Grund sollen bald in einigen Straßen von Halver Einbahnstraßenregelungen gelten. ▪ Fraune

HALVER ▪ Die Schneemassen blockieren in den Wohngebieten die Straßen, Parkflächen und Bürgersteige. Da hier teilweise ein Durchkommen immer schwieriger wird, laufen die Vorbereitungen für die Einrichtungen von neuen Einbahnstraßen. Die entsprechenden Schilder sind bereits bestellt, erklärt Ordnungsamtsmitarbeiter Lutz Eicker auf Anfrage unserer Zeitung.

„Spätestens beim nächsten Schnee Anfang Januar wird die Regelung gelten.“ Bereits kurzfristig könnte die Weststraße nur noch in eine Richtung befahrbar sein. „Der genaue Zeitpunkt wird noch angekündigt.“ Betroffen von den jetzt erstellten Plänen sind mehrere Straßen. Dabei handelt es sich um die Straßen: Falkenstraße, Am Mühlengrund, Am Mühlenberg/Kampstraße, Weststraße, Mozartstraße, teilweise Oesterberg/Hagedornstraße. Hinzu kommt noch der Burgweg in Oberbrügge. Es müssten zumindest an den entsprechenden Einmündungen je zwei Schilder aufgestellt werden. Insgesamt wird mit 60 bis 70 Schildern gerechnet. Die Stadt kalkuliert mit 10 000 Euro Kosten, wobei Material und Lohn darin enthalten sind.

Und genau diese finanzielle Belastung ist auch der Grund dafür, dass erst jetzt, nach dem Winterbeginn, gehandelt wird. Schließlich befinde sich Halver im Nothaushalt. „Wir haben uns jetzt erst dazu entschieden.“ Daher hätten die Schilder auch nicht früher bestellt werden können. Bislang sei die Stadt außerdem auch ohne Winter-Einbahnstraßen-Regelungen ausgekommen, will Eicker den Vorwurf, zu spät gehandelt zu haben, nicht gelten lassen. Doch angesichts des höheren Parkdrucks durch mehr Fahrzeuge in Wohngebieten müsse gehandelt werden.

Nicht von der etwa drei Wochen langen Lieferzeit der Schilder betroffen sein könnte die Weststraße. Hier sei es bald möglich, eine Einbahnstraßenregelung vorzugeben. Solche Vorgaben müssten aber zuvor mit dem Straßenverkehrsamt abgestimmt werden. „Die Pläne für die Einbahnstraßen stehen.“ Bis zur Einrichtung müssen sich Anwohner und Räumdienst arrangieren. ▪ Marco Fraune

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