Neue Einbahnstraße von Stadt eingerichtet

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Die Weststraße ist nun nur in eine Richtung befahrbar.

HALVER ▪ Die Stadt ist wegen der Schneemassen seit gestern um eine Einbahnstraße reicher. Die Weststraße ist bis auf weiteres nur noch von der Mühlenstraße aus befahrbar. Die entsprechende Beschilderung ist vom Baubetriebshof vorgenommen worden.

Während für diese Maßnahme die auf Lager befindlichen Schilder noch ausreichten, warten die Verantwortlichen nun auf die Lieferung weiterer Einbahnstraßen-Hinweise, um auch sechs zusätzliche Bereiche als Einbahnstraßen während der schneereichen Zeit umzuwandeln (wir berichteten).

Wie lange die neue Verkehrsregelung Bestand haben wird, hängt vom Wetter ab. „Wenn absehbar ist, dass kein Schnee mehr liegt und fallen wird, müssen wir die Schilder abbauen oder abhängen“, weiß Ordnungsamtsmitarbeiter Lutz Eicker. Doch auch während der schneebedingten Einbahnstraßenregelungen könnten noch Änderungen vorgenommen werden. So könne die Stadt nur lernen. „Wir werden bei Fehlern auch nachbessern“, verspricht Eicker schon jetzt kurzfristige Verbesserungen, die gegebenenfalls erfolgen.

Dass für eine solche umfangreiche Neuregelung des Verkehrs in den Wohngebieten verschiedenste Aspekte beachtet werden, zeigt das Beispiel Hagedornstraße/Oesterberg. Hier wird nur ein Teil der Straße Oesterberg zur Einbahnstraße. Grund ist, dass ansonsten der Verkehr über die Südstraße abfließen müsste. Und das sieht Baubetriebshofleiter Raimund Baytz als wenig praktikabel an. Er hat wegen des Gefälles Bedenken, die nun zur gültigen Regelung führten. Wie berichtet, erfolgt die Zufahrt über die Hagedornstraße an der oberen Einfahrt Oesterberg. Die untere Einfahrt Oesterberg/Hagedornstraße ist gesperrt.

Eine andere Idee kommt für die Stadt ebenfalls erst einmal nicht in Betracht – die Lagerung der Schneemassen auf einer Bürgersteigseite. Dies sei „verkehrsrechtlich und versicherungsrechtlich fraglich“, unterstreichen Raimund Baytz und Lutz Eicker. „Dies würden wir nur im Katastrophenfall machen.“ Und ein solcher sei nun einmal noch nicht ausgerufen. ▪ Marco Fraune

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