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Aus Penny-Markt wird „Steuerparadies“

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Von: Florian Hesse

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Steuerparadies“ nennen die Mirco Schmale und Marco Raabe  augenzwinkernd ihr Projekt. Im Sommer wird eingezogen.
Steuerparadies“ nennen die Mirco Schmale und Marco Raabe augenzwinkernd ihr Projekt. Im Sommer wird eingezogen. © Hesse, Florian

Was hat die Design-Schmiede Vitra in Weil am Rhein mit dem Halveraner Ortsein- und -ausgang an der B229 zu tun? Und was ein Steuerberatungsbüro mit einem aufgegebenen Lebensmittel-Discounter?

Der Umbau des früheren Penny-Markts am Ende der Von-Vincke-Straße dürfte im Sommer abgeschlossen sein. Dann will die Kanzlei Schmale & Raabe am Höveler Weg die Koffer packen und in eine neue Arbeitswelt ziehen. Und spätestens dann ist aus einer „etwas irrsinnigen Idee“, wie Mirco Schmale selbst schmunzelnd einräumt, handfeste Wirklichkeit geworden.

Das Arbeitsleben in kleinen und abgeschotteten Büros wird ein Ende haben. Der frühere Supermarkt am Rand der Stadt mit offenen Arbeitsplätzen und flexiblen Lösungen dürfte für den Berufsstand wohl einmalig sein, vermuten er und sein Partner Marco Raabe.

In mehrtägigen Workshops und internen Gesprächen hätten sich die Mitarbeiter auf diesen gemeinsamen Weg verständigt. Unterstützt vom Architekten Dirk Eicker, der den Markt schon 1994 geplant hatte, beraten durch Vitra und das Halveraner Planungsbüro Schriever und mit Rückendeckung des Bauherrn, des Lüdenscheider Unternehmers Heinrich Rump, geht der Quasi-Neubau jetzt in die Endphase.

Das Gebäude, von der Größe her fast handballtauglich, wurde dazu komplett von rechts auf links gedreht. 820 Quadratmeter Gesamtfläche einschließlich neu eingezogener Tagungsfläche im Obergeschoss werden am Ende stehen – für das „Steuerparadies“ an der B229.

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