Neue Rettungwache: Geeigneter Standort an B 229

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Gegenüber des Malerbetriebs Dreschel an der B 229 hat die Stadt eine geeignete Fläche gefunden.

Halver - Mit dem einstimmigen Beschluss des Kreistags im Juli dieses Jahres wurde der erste Schritt zum Neubau der Rettungswache in Oeckinghausen gemacht. Inzwischen ist auch ein möglicher Standort in unmittelbarer Nähe zur aktuellen Wache an der Susannenhöhe gefunden.

An der Bundestraße 229 gegenüber des Malerbetriebs Dreschel und der Einfahrt zur Straße Bruch befindet sich laut der Stadt eine geeignete Fläche. Dies geht aus einer Beschlussvorlage für die nächste öffentliche Sitzung des Auschusses für Planung und Umwelt hervor, die am Mittwoch, 8. November, im Sitzungssaal des Rathauses stattfindet. 

Denn für den Bau der neuen Rettungswache an dieser Stelle müsste der Flächennutzungsplan geändert werden. Aktuell ist diese Fläche zur landwirtschaftlichen Nutzung vorgesehen und soll nun umgewandelt werden in eine Fläche für den Gemeinbedarf. Der Einleitungsbeschlüsse zur Änderung des Flächennutzungsplans und Aufstellung des erforderlichen Bebauungsplans soll der Ausschuss am 8. November treffen. Anschließend muss darüber final der Rat am 27. November entscheiden. 

Durch den Bau der Rettungsache und den Erhalt weiterer Einsatzfahrzeuge erhöht sich die Versorgungssicherheit für die Bürger in Halver und Schalksmühle. Das sagte Bürgermeister Michael Brosch im Juli nach dem Beschluss des Kreistags. 

2,83 Millionen Euro sind kalkuliert

Für den Neubau sind 2,83 Millionen Euro kalkuliert. Die Kosten für den Grunderwerb sollen bei 170 000 Euro liegen. Die Finanzierung ersoll nicht über die Kreisumlage erfolgen, sondern werde über die Rettungsdienstgebühren bestritten. Die bis zur Fertigstellung der neuen Rettungswache – ein konkreter Termin steht noch nicht fest – zunächst angedachte Containerlösung als Übergang ist mit der Verlegung des Standorts südlich der Bundesstraße 229 vom Tisch. Mitarbeiter und Fahrzeuge nutzen weiterhin das bisherige Gebäude an der Susannenhöhe.

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