Weg frei für Rettungswache

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Halver - Mit dem einstimmigen Beschluss des Kreistags vom Freitag vergangener Woche ist der Weg frei für den Neubau der Rettungswache in Oeckinghausen. Drei Millionen Euro geben die Kreispolitiker mir ihrem Beschluss frei.

Ziel ist es, entsprechend den Erfordernissen aus dem Rettungsbedarfsplan einen zusätzlichen Rettungstransportwagen (RTW) in Halver an 365 Tagen im Jahr und 24 Stunden am Tag zu installieren. 

Aus Platzgründen funktionierte das in der Vergangenheit am Standort Oeckinghausen nicht. In den Nachtzeiten musste dieser RTW samt Besatzung aber in der Meinerzhagener Wache untergebracht werden. Dies aber ist verbunden mit längeren Anfahrtszeiten der Rettungskräfte. 

Er begrüße den Neubau ausdrücklich, sagt Halvers Bürgermeister Michael Brosch zu dieser Planung des Märkischen Kreises. Halver und Schalksmühle erhielten mit dem weiteren Einsatzfahrzeug eine höhere Versorgungssicherheit. Aus städtischer Sicht sei ein Neubau „in unmittelbarer Nähe“ des jetzigen Standorts ideal, denn Ziel sei es, beide Kommunen gleichermaßen versorgen zu können. 

Der Raumbedarf entsteht aus dem Schichtdienst der Einsatzkräfte, die in den Bereitschaftszeiten Aufenthaltsräume benötigen. Ein beauftragtes Fachbüro gibt bei der reinen Nutzfläche ein Defizit von 390 und bei den Außenflächen von 407 Quadratmetern an. In der derzeitigen Situation verstoße man in erheblichem Ausmaß gegen Unfallverhütungsvorschriften. 

Für den Neubau kalkuliert sind 2,83 Millionen Euro, mit 170 000 Euro ist der Grunderwerb kalkuliert. Bis zur Fertigstellung will man mit einer Containerlösung über die Runden kommen. Die Baugenehmigung liege bereits vor, heißt es in der Vorlage für den Kreistag. Die Finanzierung erfolgt letztlich nicht über die Kreisumlage sondern wird bestritten über die Rettungsdienstgebühren.

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