Naturwisschenschaftliche Olympiade: Siegerehrung

Die Teilnehmer der naturwissenschaftlichen Olympiade präsentierten während der Siegerehrung ihre Projekte. ▪ Hoppe

HALVER ▪ Warum stehen uns die Haare zu Berge? Wie entsteht eine Sonnenfinsternis? Und was kommt in einen Lippenstift? Mit diesen Fragen haben sich Schüler des Anne-Frank-Gymnasiums (AFG) in den vergangenen Wochen im Rahmen der naturwissenschaftlichen Olympiade (NAO) befasst.

Gestern wurden die Besten von ihnen prämiert. Drei Monate hatten sich die Schüler mit den Projekten beschäftigt. Außerhalb der Unterrichtsstunden haben die Fünft-, Sechst- und Siebtklässler Zeit und Raum zum Experimentieren gehabt. Unterstützt wurden sie dabei von den Lehrern Ute Hentschel, Stephanie Göbeler und Oliver Heinze.

Im Bereich Biologie beschäftigten sich die Jungen und Mädchen der fünften Klasse mit dem Thema Haare. Die Schüler führten mit den Haaren eine Zerreißprobe durch, sie mikroskopierten sie und fanden heraus, was beim Färben passiert. Anschließend erstellte jeder Schüler einen Flyer zum Thema. Julius Wohlrath belegte den ersten Platz vor Gina Krüger und Nivea Rutigliano.

Die Sechstklässler, die sich der Physik widmeten, forschten rund um das Sonnensystem. Die Entstehung von Sonnen- und Mondfinsternis, Mondphasen und die verschiedenen Planeten wurden beleuchtet. Zu Präsentationszwecken bauten die Jungen und Mädchen Modelle des heimischen Sonnensystems und gestalteten Plakate. In dieser Kategorie gewann Jonas Binczyk vor Veronika Schäfer und Jessica Hager.

Um Schönheit und Kosmetik drehte sich alles bei den Chemie-„Olympioniken“. Die Schüler der siebten Klasse hatten die Aufgabe, eine Creme und einen Lippenstift herzustellen. Darüber hinaus gehörte auch die Erstellung eines kleinen Marketingplans zur Aufgabe. So entwarfen die jungen Forscher auch ein Design für die Verpackungen. Tamara Gunkel gewann unter den „Chemikern“ vor Kathie Wons und Marie Stein.

Alle Teilnehmer der naturwissenschaftlichen Olympiade erhielten kleine Präsente, die Gewinner konnten sich zudem über Experimentier-Boxen mit kleinen Labors freuen. Auch im kommenden Jahr soll die Freude der Schüler an den Naturwissenschaften und dem Experimentieren wieder auf diese Weise gefördert werden. Doch dann sollen auch Gruppen gemeinsam Experimente erarbeiten können und die strikte Trennung zwischen Biologie, Physik und Chemie soll weg fallen. Finanziell gefördert wird die NAO von der Rütgers-Stiftung in Castrop-Rauxel. Dort werden die Ergebnisse der Halveraner Schüler auch im Oktober noch einmal ausgestellt. ▪ svh

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