Apfelsammelaktion lockt viele Teilnehmer zur Heesfelder Mühle

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Aus der Region, aber auch aus der Bundeshauptstadt Berlin, kamen die Teilnehmer am Samstag zur Heefelder Mühle.

Halver - „Man guckt nur in glückliche Gesichter.“ Rundum zufrieden zeigte sich Klaus Brunsmeier vom Verein Heesfelder Mühle am Samstag mit dem Ergebnis der ersten Apfelsammelaktion des Jahres.

Rund 20 Tonnen reifer, ungespritzter Früchte von heimischen Streuobstwiesen kamen bei der Aktion zusammen. Der große Container, mit dem die Äpfel zur Mosterei nach Lage an der Lippe gebracht werden, reichte bei weitem nicht aus, um die Masse an Äpfeln unterschiedlichster Sorten aufzunehmen. Ein weiterer Anhänger musste her. 

Allein die beiden Apfelbäume von Ralf Wegerhoff warfen 300 Kilogramm Äpfel ab. „Das ist der Wahnsinn. So viel hab’ ich noch nie gehabt“, staunte der Halveraner. Gegen Direktapfelsaft in Flaschen oder Bares konnten die Gartenbesitzer aus Halver und Umgebung ihre Früchte tauschen. Viele kamen bei herrlichem Herbstwetter sogar aus dem Oberbergischen, Gummersbach und Hagen zur Sammelaktion nach Heesfeld. Auch ein Paar aus Berlin – zu Besuch in Lüdenscheid – machte einen Abstecher zur Mühle. 

Schlange stehen am frühen

Als Naturschutzaktion diente das Sammeln einmal mehr dem Erhalt der Streuobstwiesen in der Region.

Morgen Früh am Morgen hieß es erst einmal Schlange stehen, bevor die in Wäschekörben, Netzen und Kisten gesammelten Äpfel auf die Waage kamen. Den frühen Termin der Sammlung erklärte Klaus Brunsmeier mit dem Wetter. „Wir sind 14 Tage früher als sonst“, meinte er. „Aber die Äpfel sind in diesem Jahr auch früher reif.“ Das Klima habe sich verändert. 

Als Naturschutzaktion diente das Sammeln einmal mehr dem Erhalt der Streuobstwiesen in der Region. In Halver sei die Entwicklung sehr erfreulich, stellte Klaus Brunsmeier fest. „Mittlerweile haben wir in Halver sehr schöne, gepflegte Streuobstwiesen.“ Der Verein biete auch Unterstützung beim Beschneiden der Bäume und der Nachpflanzung regionaler Obstsorten an. Zum Vergleich der eigenen Sorten hatten die Brunsmeiers eine Sortenschau der häufigsten Apfelarten der Region vorbereitet. Bei der Bestimmung beriet Gaby Brunsmeier, Obstwiesenberaterin des Vereins Heesfelder Mühle, Ratsuchende. Als Helfer arbeiteten Steffi Niggeloh an der Annahme, Rüdiger Rohmann und Carsten Gesenberg mit der Familie Brunsmeier Hand in Hand, um die Äpfel abzuwiegen, auszupacken und für die Mosterei auf den bereitstehenden Container zu verladen. 

Apfelsammelaktion an Heesfelder Mühle

Weitere Termine stehen fest 

Weitere Obstsammeltermine hat der Verein Heesfelder Mühle für die Samstage 13. und 27. Oktober angesetzt. Jeweils von 9 bis 15 läuft die Aktion. Am 27. Oktober ist das Saftmobil vor Ort. Wer dann seine Äpfel zur Mühle bringt, kann sie direkt zu Saft pressen lassen.

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