Naturbühne und neue Beete

HALVER ▪ Eine erfreuliche Bilanz konnten gestern Martin Rust und René Henkel über die erste Beachparty am „Alten Markt“ (wir berichteten) ziehen: Allein durch den Getränkeverkauf – ein Eintritt war nicht erhoben worden – konnte ein Gewinn in vierstelliger Höhe erzielt werden.

Dieser wird aber nicht gespendet, sondern soll in einen noch zu gründenden gemeinnützigen Verein fließen, der sich um Pflege, Instandhaltung und Umgestaltung des Marktplatzes kümmert und gleichzeitig kulturelle Veranstaltungen im Zentrum der Innenstadt durchführt.

„Ohne, dass es der Stadt Geld kostet“, betonen Rust und Henkel, die das Vorhaben Vereinsgründung mit Matthias Clever, Michael Kolb und Andreas Jann umsetzen wollen. Die Verhandlungen und Gespräche mit Rechtsanwalt beziehungsweise Notar über die richtige Vereinssatzung laufen. Schon deutlich konkreter sind die Planungen für die Umgestaltung des „Alten Marktes“: Es soll eine Naturbühne errichtet, die Beete neu gestaltet und die Pflasterfläche erweitert werden. Ein entsprechender Antrag liegt der Stadt vor, die politischen Gremien sollen auf ihren Sitzungen in diesem Monat darüber entscheidet. Darüber hinaus will man auch die Beleuchtung verbessern, aberd dies aus finanziellen Gründen erst im nächsten Jahr.

Nach den Vorstellungen der Organisatoren der Beachparty sollen nicht nur eigene kulturelle Veranstaltungen am „Alten Markt“ – zum Halveraner Herbst und im Winter bei Schnee, so erste Überlegungen, könnte es wieder welche geben – auf die Beine gestellt werden, auch Kindergärten, Schulen, Vereine, natürlich die Handwerkergemeinschaft, Vertreter aus den Halveraner Partnerstädten und eventuell auch der Heimatverein sollen den Platz an der Frankfurter Straße nutzen können.

Hinter all dem stecke natürlich auch das Ziel, so erklären Henkel und Rust gegenüber unserer Zeitung, die Attraktivität der Innenstadt zu steigern. Wichtig sei dabei ein gutes Miteinander mit den Anliegern und mit der Stadt, betonen Martin Rust und René Henkel. Daher gilt der besondere Dank den Anwohnern für ihr Verständnis und der Stadt für die gute Zusammenarbeit. ▪ Det Ruthmann

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