Im nächsten Jahr folgt zweite Feyerey

Auf dem Mittelaltermarkt in Halver war trotz kalten Wetters ein großes Szenepublikum vertreten. Dabei wurden auch weite Anreisen nicht gescheut. ▪ Ruthmann

HALVER ▪ „Es wird einen zweiten Mittelaltermarkt geben“, schickt Charlie Kohlleppel vom CK Veranstaltungsservice bei seiner Bilanzierung vorweg, dass er sehr zufrieden mit der Veranstaltung im Rathauspark und auf der Thomasstraße ist. Gleichwohl müssten natürlich erst Gespräche mit der Stadt geführt werden, ob dies auch gewünscht sei – angesichts der städtischen Unterstützung bei der ersten „Halveraner Feyerey“ ist Kohlleppel aber optimistisch.

Sein Dank gilt aber nicht nur der Stadt, sondern besonders dem Publikum: Rund 2500 Menschen hatten am Wochenende die Zeitreise ins Mittelalter angetreten. „Es ist ein sehr gutes, aufmerksames, interessiertes Publikum gewesen“, lobt der Veranstalter, dass die Zuschauer es auch trotz der niedrigen Temperaturen sehr lange auf dem Markt ausgehalten hätten. Einige hätten auch weite Anreisen nicht gescheut – über die Veranstaltung hätten sie wohl im Internet erfahren.

Charlie Kohlleppel konnte zudem einen ungewöhnlich hohen Anteil an „Gewandeten“ (mittelalterlich gekleidet) feststellen. Allein am Samstag seien von den 850 Besuchern 250 „zeitgemäß gekleidet“ gewesen. Es habe also ein großes Szene-Publikum gegeben.

Den ersten Mittelaltermarkt in Halver hat der CK Veranstaltungsservice auf „eigene Kosten“ durchgeführt – erfolgreich, denn „die Kosten sind gedeckt“, sagt Kohlleppel gegenüber unserer Zeitung. Gleichwohl will er für die zweite „Halveraner Feyerey“ im nächsten Jahr – dann aber mit großer Wahrscheinlich nicht im Herbst – Sponsoren gewinnen: „Um noch mehr bieten zu können!“

Nicht einheitlich wurde die Veranstaltung von den Schaustellern bewertet: Während die gastronomischen Angebote – besonders das „Glühbier“ sei gut – sich einer guten Nachfrage erfreuten, war der Absatz der anderen Waren unterschiedlich. Mit Verlusten sei aber wohl niemand rausgegangen. ▪ Det Ruthmann

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