Nachwuchsmangel beim Bosseln der BSG

Rudi Siebert (2. von rechts) steht auch in den nächsten zwei Jahren an der Spitze der Behindertensportgemeinschaft Oberbrügge und wird dabei tatkräftig von Ursula Trimpop (rechts) und Friedrich Deitenbeck (Mitte) unterstützt. ▪ K. Zacharias

OBERBRÜGGE ▪ Mit dem bewährten Vorstandsteam setzt die Behindertensportgemeinschaft (BSG) Oberbrügge ihre Arbeit auch in den nächsten beiden Jahren fort: Denn neben dem Vorsitzenden Rudi Siebert wurden auch die erste Kassiererin Ursula Trimpop sowie der erste Schriftführer Friedrich Deitenbeck in ihren Ämtern bestätigt – und zwar einstimmig.

Zwar hatte Rudi Siebert, der noch in diesem Jahr sein 83. Lebensjahr vollenden wird, zwischenzeitlich überlegt, von all seinen Ämtern zurückzutreten, doch zu einer letzten zweijährigen Amtsperiode hatte er sich nach eigener Aussage noch einmal überreden lassen.

„Aber dann sollte auch Schluss sein“, kündigte der langjährige Vorsitzende seinen Abschied an. Ebenso ließ sich auch Ursula Trimpop zu einer weiteren Amtszeit überreden: „Dann treten wir in zwei Jahren eben beide zurück“, erklärte sie mit einem Augenzwinkern in Richtung des ersten Vorsitzenden.

Dieser begrüßte zur Jahreshauptversammlung am frühen Montagabend im Bürgerhaus 25 Mitglieder der BSG Oberbrügge und gab als Übungsleiter sogleich einen Bericht über das vergangene Jahr: Da er selbst über einen längeren Zeitraum die Reha-Maßnahmen, das Turnen sowie die Wassergymnastik nicht habe durchführen können, sei mittlerweile mit Günter Schlotmann eine mehr als eine zufriedenstellende und kompetente Übergangslösung gefunden worden. Denn, so waren sich die Mitglieder einig, der Übungsleiter mache seine Sache gut und solle möglichst auch längerfristig gebunden werden. Darüber hinaus möchte ein Mitglied aus den eigenen Reihen ebenfalls den Übungsleiterschein erwerben, so dass die Trainingsstunden auch in Zukunft eingehalten werden können.

Enormen Zulauf erlebe die BSG im Hinblick auf die Reha-Maßnahmen: „Das wird immer mehr“, erklärte Siebert und freute sich, dass viele Reha-Teilnehmer nach Ende der Maßnahme den Weg in den Verein finden würden. So könne man sich derzeit immer über zwölf bis 15 Teilnehmer sowohl beim Turnen als auch bei der Wassergymnastik freuen. „Das ist doch eine zufriedenstellende Beteiligung.“ Diese wünscht sich der Verein auch beim Bosseln, denn da mangele es an Nachwuchs, neue Leute seien willkommen. Angefragt wurde in diesem Zusammenhang, ob es nicht die Möglichkeit einer zweiten Hallen-Einheit geben könnte, um auch Berufstätigen die Möglichkeit zu geben, am Bossel-Training teilnehmen zu können. Die nächsten Bossel-Wettkämpfe stehen übrigens am Samstag, 9. April, in Oberbrügge, am 21. Mai in Werdohl sowie am 2. Juli in Hemer an. Darüber hinaus wird es für die Mitglieder der Behindersportgemeinschaft Oberbrügge am 30. April wieder einen gemeinsamen Kegelabend sowie am 20. Juli eine Tagesfahrt zur „Perle des Rheingaus“ geben. ▪ Kerstin Zacharias

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