In der Kirche einmal zur Ruhe kommen

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Musik, Lesung, Gebete und eine Andacht gab es in der Nacht der offenen Kirche. ▪

HALVER ▪ „Advent – Licht – Stille finden“, mit diesen Worten lud die Evangelische Kirchengemeinde zur „Nacht der offenen Kirche“ ein, welche in der Nacht auf den ersten Advent stattfand. Am Samstagabend waren die Türen der Nikolai-Kirche in Halver zwischen 20 und 1 Uhr geöffnet. In den fünf ruhigen, aber abwechslungsreichen Stunden konnten die Besucher zur Ruhe kommen, beten und Gedanken austauschen.

Mit einem Studenschlag-Gebet wurde jede anders gestaltete Stunde eingeleitet und jeder Teil, in der verschiedene Gebetsformen angeboten wurden, konnte unabhängig voneinander besucht werden. In der ersten Stunde konnten alle Besucher in der gemütlich gestalteten Kirche ankommen und mit einem Snack oder einem weihnachtlichen Getränk Gespräche führen oder zur Ruhe kommen.

Ebenfalls eingeleitet wurde die erste Stunde durch Gebete, Musik und Bildern mit einem abschließenden Abendsegen. Ab 21 Uhr hielt die Autorin Christina Brudereck eine adventliche Lesung, die mit einem Gitarrenkonzert von Carsten Haack beendet wurde. In der dritten Stunde wurden die mehrstimmigen, sich wiederholenden Taizé-Gebete gesungen und gemeinsame Gebete gesprochen.

In den letzen beiden Stunden des Abends stand die Stille und das zur-Ruhe-kommen im Vordergrund. Gebete wurden im Stillen gesprochen und die Nacht dann offiziell durch einen Segen und eine 7-Minuten-Andacht beendet. Wer danach noch Lust hatte und sich nicht durch den ersten fallenden Schnee abschrecken ließ, konnte weiter in der Kirche bleiben, um Gespräche zu führen.

„Es ist für uns alle wie auch die vorherigen Jahre immer etwas Besonderes, die gemütlich dekorierte Kirche, das Beisammensein und einfach mal Ruhe finden, was man im Alltag vielleicht nicht immer schafft.“, erklärte Mitorganisatorin Dorothea Turck-Brudereck. ▪ die

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