Lösung nach Notbremse

Nach Turbulenzen an Schule im MK: OGS-Angebot soll erweitert werden

Regenbogenschule Oberbrügge
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Der Standort Oberbrügge der Regenbogenschule soll künftig einen Offenen Ganztag erhalten. Eine Angleichung an die Betreuung des Hauptstandortes der Schule am Pestalozziweg ist geplant.

Nach einigen Turbulenzen in den ersten Schulwochen befindet sich eine Schule im MK auf einem guten Weg. Unter anderem spielt dabei die Erweiterung der OGS eine Rolle.

Halver – „Nach den Ferien sind wieder Anmeldungen möglich.“ Auf gutem Weg zur Normalität sieht Kai Hellmann, stellvertretender Leiter des Fachbereichs 2 Bürgerdienste bei der Stadt Halver und als solcher für Schulangelegenheiten zuständig, die Situation der Offenen Ganztagsschule (OGS) an der Regenbogenschule, die zuletzt durch Corona, eine unklare Entwicklung bei den Anmeldezahlen und vakanten Betreuungsstellen für alle Seiten unbefriedigend war und letztlich zu einem Aufnahmestopp führte.

Erhebliche Schwankungen durch Corona-Pandemie

„Wir wussten nicht, mit wie vielen Anmeldungen zu rechnen ist“, führt Kai Hellmann aus. Nach erheblichen Schwankungen während der Pandemie seien viele Schülerinnen und Schüler zum Schuljahresbeginn in die Betreuungsangebote zurückgekehrt. „Am Ende hatten wir die gleiche Anzahl wie vorher – über 100 Kinder.“ Zu den Turbulenzen in den ersten Wochen des neuen Schuljahres hätten zudem eine Kündigung sowie der Weggang mehrerer Bufdis und geringfügig Beschäftigter beigetragen.

Mit einem Elternbrief, in dem die Betreuungsmöglichkeiten detailliert aufgeschlüsselt sind, wandten sich die Stadt als Träger der OGS und Daniel Riegel als kommissarischer Schulleiter der Regenbogenschule daher jüngst an die Eltern, um ihnen die Hintergründe der Schwierigkeiten und Maßnahmen, gegenzusteuern, zu erläutern. Kai Hellmann ist guter Dinge, dass der Aufnahmestopp, den die Stadt verhängen musste, nach den Herbstferien wieder rückgängig gemacht werden kann.

Wir mussten die Notbremse ziehen.

Kai Hellmann, zuständig für Schulangelegenheiten im Rathaus

„Wir mussten die Notbremse ziehen“, sagt er. Künftig werde die OGS jedoch wieder rund laufen, ist er sicher. Wie es im Elternbrief heißt, besuchen derzeit rund 100 Kinder die Betreuungsangebote am Standort Pestalozziweg 1 der Regenbogenschule. „Davon werden 77 mit einem Mittagessen betreut.“ Am Standort in Oberbrügge nutzen circa 50 Kinder das Betreuungsangebot bis maximal 16 Uhr – bislang allerdings noch außerhalb des Konzepts einer Offenen Ganztagsschule. Dies soll sich künftig ändern. Eine Angleichung des Betreuungsangebots an dem Hauptstandort ist geplant.

Neuer OGS-Leiter

Die zum Schuljahresanfang vakant gewordene Stelle der bisherigen Leiterin der beiden Betreuungsstandorte, Kerstin Herbert, konnte die Stadt mittlerweile wieder besetzen. „Seit vergangener Woche haben wir eine neue OGS-Leitung mit Herrn Henning“, sagt Kai Hellmann. Seit 1. Oktober ist der neue OGS-Leiter im Amt. „Auch eine weitere Stelle konnte wieder besetzt werden.“ Für zwei weitere Stellen würden Bewerbungen vorliegen. Eine Stellenausschreibung für Oberbrügge sei veröffentlicht. Geplant sei hier, die Betreuung in eine OGS umzuwandeln.

„Daraus ergeben sich auf der einen Seite mehr Einnahmen durch Fördermittel des Landes und Elterngeldbeiträge, andererseits müssen und wollen wir auch Fachpersonal einsetzen.“ Kai Hellmann ist sich sicher, dass sich die Arbeits- und Betreuungsbedingungen an der Regenbogenschuledurch die getroffenen Maßnahmen wieder deutlich verbessern werden. Die verbliebenen Mitarbeiter hatten zuletzt eine deutlich erhöhte Arbeitsbelastung zurückgemeldet.

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