Neubau in Halver

Nach Abriss von Gebäude: Neue Kita für Kinder im MK 

WHS und evangelische Kirchengemeinde werden zum Team: An der Marktstraße baut die Wohnungsgesellschaft ein neues Gebäude, in das die Kita Pusteblume einziehen wird. Darüber freuen sich alle Verantwortlichen: Andrea Craen und Dorothee Fruntke (Geschäftsführerinnen der WHS), Heike Esken (Vorsitzende des Presbyteriums), Michaela Leitzbach (Leitung Kita Pusteblume), Florian Brangenberg (Presbyter) und Architekt Willi Birrenbach (v.l.)
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WHS und evangelische Kirchengemeinde werden zum Team: An der Marktstraße baut die Wohnungsgesellschaft ein neues Gebäude, in das die Kita Pusteblume einziehen wird. Darüber freuen sich alle Verantwortlichen: Andrea Craen und Dorothee Fruntke (Geschäftsführerinnen der WHS), Heike Esken (Vorsitzende des Presbyteriums), Michaela Leitzbach (Leitung Kita Pusteblume), Florian Brangenberg (Presbyter) und Architekt Willi Birrenbach (v.l.)

Die Kita Pusteblume bekommt ein neues Gebäude. Errichtet wird es an der Marktstraße von der Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle, wo Ende 2019 ein Wohnhaus abgerissen wurde. Die Evangelische Kirchengemeinde brauchte eine Lösung für das marode und kleine Gebäude am Bächterhof. Jetzt wird die Kita modern und hat Platz für mehr Gruppen. Darunter ist auch eine sogenannte Nestgruppe

Halver – Auf das abgerissene Gebäude an der Marktstraße folgt jetzt ein Neubau. Die Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle (WHS) baut eine Kita. Sie wird der Ersatzbau für die Kita Pusteblume der Evangelischen Kirchengemeinde Halver. Zu klein und baulich marode ist der Bau am Bächterhof, wie Heike Esken, Vorsitzende des Presbyteriums der Kirchengemeinde, erklärt. Auf der Suche nach einer Lösung wendete sich die Kirchengemeinde an die WHS und bekam diesen Vorschlag. Für die Wohnungsgesellschaft ist es das erste Projekt dieser Art, und wie die Geschäftsführerinnen Dorothee Fruntke und Andrea Craen sagen, freuen sie sich darauf.

Das Projekt Kindergarten nahm sich die WHS bereits 2019 vor, sprang aber dann doch ab. Damals ging es um einen Neubau für die Awo-Kita Wundertüte, die mittlerweile einen Neubau der Stadt auf dem alten Sportplatz am Schulzentrum bezogen hat. Trotz grundsätzlich positiver Sicht auf das Projekt hatte man sich aufgrund planungsrechtlicher Unwägbarkeiten und des damit einhergehenden ungewissen Zeitrahmens damals gegen den Neubau entschieden.

Jetzt ist es fest: Bauherr wird die WHS, Träger der Kita die evangelische Kirchengemeinde. Die Pusteblume zieht um, und die Kita Spatzennest bleibt bestehen. Durch die neue Lage der Pusteblume ergeben sich für die Einrichtungen kürzere Dienstwege. Miteinander verbunden werden sie über die Grundstücke jedoch nicht. Der Neubau sorgte für durchweg positive Reaktionen unter den Mitarbeitern, wie Monika Leitzbach, Leiterin der Kita Pusteblume, sagt.

Heike Esken freut sich über die Möglichkeit, die sich ergeben hat. Das Standbein ist der Kirchengemeinde wichtig, betont Esken. „Die Wertschätzung der Kinder ist uns wichtig.“ Die neue Kita sichere die Zukunft der Kindergartenarbeit. Architekt Willi Birrenbach wird dieses Projekt der WHS betreuen. Er hat einen Bauvorantrag gestellt, auf den es jetzt eine positive Rückmeldung gab. „Der erste Schritt ist gemacht“, sagt Birrenbach. Erste Entwürfe gibt es bereits.

Die Lage des Gebäudes bleibt aller Voraussicht nach wie geplant bestehen. Drei Etagen werden durch einen Aufzug barrierefrei zugänglich gemacht. Details zu Bauweise und Raumaufteilung werden noch geklärt. Rahmenbedingungen setzt das Kinderbildungsgesetz (Kibiz). Über das große Außengelände freut sich Presbyter Florian Brangenberg. Gestaltung und Aufteilung sollen innen wie außen alle Mitarbeiter mitentscheiden können, sagt Esken. Sie wissen am besten, was gebraucht wird.

Nestgruppe für Halver

Bisher hatte die Pusteblume drei Gruppen. An der Marktstraße werden es nun fünf. Zwei Ü3-, zwei U3- und eine sogenannte Nestgruppe für Kinder ab vier Monaten. Geplant ist der Start der neuen Kita Pusteblume im August 2023.

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