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Nach 50 Jahren wieder zurück: Ehemalige Abiturienten besuchen ihre Schule

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Von: Björn Othlinghaus

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AFG 50 Jahre Abi Halver
Die ehemaligen AFG-Abiturienten besuchten gemeinsam mit Schulleiter Paul Meurer in einer Schulklasse den digitalen Unterricht. © Othlinghaus, Björn

Nach 50 Jahren nochmal auf die Schulbank: Ehemalige Abiturienten schauten sich ein halbes Jahrhundert nach ihrem Abschluss ihre alte Schule an. Es hat sich seitdem viel verändert.

Halver – Genau 50 Jahre nach ihrem Abitur am Anne-Frank-Gymnasium (AFG) im Jahr 1971 besuchten die ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Klasse U2a am Mittwoch ihre alte Wirkungsstätte. Insgesamt neun ehemalige Klassenkameraden waren direkt zur Besichtigung des AFG gekommen, zwei weitere stießen später beim gemeinsamen Mittagessen im Hotel Berkenbaum noch dazu. Somit waren fast alle der damals 14 Schülerinnen und Schüler der Klasse U2a zum Treffen gekommen.

Ursprünglich war das AFG in einem Jugendheim untergebracht, in dem sich heute ein DRK-Kindergarten befindet – erst 1969 zogen die Schüler dann in den damaligen Neubau an der Kantstraße um, der auch heute noch das AFG beherbergt.

Schulleiter führt durchs Gebäude

Schulleiter Paul Meurer nahm sich viel Zeit, die Gruppe durch das Gebäude zu führen. Den Anfang nahm der Rundgang in der Pausenhalle, die die Teilnehmer der Führung, wie vieles andere im Schulgebäude, noch gut wiedererkannten, sowie im recht neu an das Gebäude angebauten Café Pixel, wo der Schulleiter die ausgewogene Ernährung der Schülerinnen und Schüler lobte. An der Hausmeisterloge und den Räumen für den Sanitätsdienst vorbei ging es zur Besichtigung des digitalen Unterrichtes in einer der Schulklassen.

„Da wir als Schule schon 2020 sehr gut digital gerüstet waren, konnte der Unterricht während des Lockdowns ohne Probleme digital weitergeführt werden“, erklärte Paul Meurer. Heute würden digitale und analoge Unterrichtseinheiten parallel durchgeführt, wobei Lehrer und Schüler in vielen Bereichen auch wählen könnten, ob sie digital oder analog arbeiten wollen. „Trotz der notwendigen Digitalisierung einer Schule dürfen analoge Techniken wie der Schreibprozess nicht vernachlässigt werden“, ist sich der Schulleiter sicher.

Abschluss in der Aula

Die Führung endete in der Aula. „Überwiegend vom Förderverein finanziert wurde hier für einen Betrag zwischen 60.000 und 70.000 Euro Technik angeschafft“, so der Schulleiter. Derzeit würden wieder Weihnachtskonzerte vorbereitet, die nach dem momentanen Stand der Corona-Maßnahmen in der Aula stattfinden könnten.

Im Anschluss an die gut einstündige Führung, bei der die Ehemaligen viel Altbekanntes wiederentdeckten, aber auch neue Informationen über den digitalen Unterricht erhielten, verabschiedeten sich die einstigen AFGler von Paul Meurer in Richtung Restaurant Berkenbaum in Kierspe, wo beim Essen noch ausführlich Erinnerungen ausgetauscht wurden.

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