Gebet mit 150 Menschen

Gebet an der Karlshöhe: Rund 150 Muslime auf dem Sportplatz

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Genügend Platz gab es für die Mitglieder der Ditib-Gemeinde auf dem Sportplatz. Unter freien Himmel, mit Masken und Abstand wurde gebetet.

Halver - 150 Muslime beteten am Freitag auf dem Sportplatz an der Karlshöhe. Aber warum?

Am Freitag begann das Opferfest der Muslime. Auch die Halveraner Gemeinde feierte unter Corona-Bedingungen auf dem Sportplatz an der Karlshöhe. „Ein großes Dankeschön an die Stadt Halver“, sagt Fatma Günal von der Ditib-Gemeinde. Rund 150 Gemeindemitglieder kamen zusammen.

In der Moschee an der Schützenstraße wäre das Gebet nicht möglich gewesen. Die geltenden Mindestabstände hätten nicht eingehalten werden können. Auf dem Sportplatz war es den Gläubigen möglich, trotz Corona Gemeinschaft zu erleben und ihr Festgebet abzuhalten. 

Jeder brachte seinen eigenen Teppich mit

Zum Sportplatz kam jeder mit seinem eigenen Gebetsteppich und einer Mund-Nasen-Maske. Es war ein anderes Opferfest. Aber die Mitglieder sind froh, dass es ihnen auch unter Corona möglich gemacht wurde, das islamische Fest zu feiern. Ein Dank wird dabei auch an den Verein FC Phoenix Halver 08 gerichtet, der den Sportplatz zur Verfügung gestellt habe. 

Rund 150 Muslime kamen auf dem Sportplatz an der Karlshöhe zusammen, um gemeinsam zu beten. Bis heute feiern Muslime noch das Opferfest.

Die Ditib-Gemeinde sei mit der Bitte an den Bürgermeister herangetreten, das höchste islamische Fest trotz Corona feiern zu können. „Unser Ziel als Stadt war es, das auf jeden Fall zu ermöglichen“, sagt Bürgermeister Michael Brosch und lobte die Gemeinde auch hinsichtlich ihrer Transparenz während der gesamten Corona-Zeit. Das Opferfest dauert noch bis heute. 

Drei Tage lange wurde gefeiert

Insgesamt feiern Muslime das Fest drei Tage lang, aber bereits einen Tag vorher beginnen die ersten Rituale. Ähnlich wie die Christen an Weihnachten beschenken sich Muslime. Auf dem Sportplatz an der Karlshöhe haben sie gemeinsam gebetet.

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