Musikschule: Konzert zum neuen Jahr

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Komponistin, Sängerin und Gitarristin Melina Scharfenberg trug ihren eigenen Song „Against All Odds“ vor.

Halver - Mit anregenden und erfrischenden Klängen geleitete die Musikschule die Halveraner am Freitag im Kulturbahnhof schwungvoll ins neue Jahr.

„Keine Kunst wirkt auf den Menschen so unmittelbar, so tief wie die Musik, eben weil keine uns das wahre Wesen der Welt so tief und unmittelbar erkennen lässt“, zitierte Bezirksleiterin Elisabeth Manns in ihrer Begrüßungsrede den Philosophen Arthur Schopenhauer.

Schüler aus den Instrumentalklassen von Kathrina Frisch (Querflöte), Franz-Josef Frings (Klarinette und Saxofon), Harald Eller (Gitarre), Vera Frings (Klavier) und Elisabeth Manns (Blockflöte und Klavier) erfreuten beim festlichen Konzert mit technisch versiertem, ausdrucksvollem Spiel.

Hervorgehoben seien insbesondere Jonas Steinbach (Klavier), der den berühmten Liszt’schen Liebestraum Nr. 3 innig und gefühlvoll interpretierte, sowie Melina Scharfenberg (Gitarre) und Daniel Tancev (Klavier), von denen es beim Konzert Abschied zu nehmen galt.

Als Komponistin, Sängerin und Gitarristin untermauerte Melina Scharfenberg dabei mit ihrem eigenen Song „Against All Odds“ ihr Mehrfachtalent. Daniel Tancev gab mit fliegenden Fingern und temperamentvollem Spiel bei Chopins Fantasie-Impromptu cis-Moll op. 66 eine berauschende Kostprobe seines Könnens.

Werke und Komponisten brachte Elisabeth Manns den Zuhörern in launiger Moderation nahe. Von Telemanns „singendem Stil“, den Antonia Burgard (Blockflöte) und Tilo Völzke (Klavier) in zwei Sonatensätzen melodisch zum Vorschein brachten, Haydns Humor und Liszts bemerkenswerter Persönlichkeit war die Rede. In einem bezaubernden Divertimenti verschaffte das Blockflötenensemble, in dem Anfänger und Fortgeschrittene harmonisch miteinander musizierten, Haydns Originalität eindrucksvoll Gehör.

Zu vier Händen ließen Alisa Raatz und Antonia Burgard auf dem Klavier flotte Marschmusik von Schubert erklingen. Dem dänischen Meister Niels Wilhelm Gade erwiesen Aloys Foecker (Klarinette) und Vera Frings (Klavier) in einem Fantasiestück die Ehre. Dem galanten Stil von Franz Anton Hoffmeister eroberten Alisa Raatz und Kathrina Frisch als Querflötenduo einen festen Platz im Konzert.

Als charmanten, weltgewandten Plauderer entdeckte Dewitt Rutkowski (Klavier) seinen Zuhörern darüber hinaus den großen Chopin. Mit einem Walzer bereicherte er das Programm. Heiteres italienisches Flair brachte Dörte Pollmann (Saxofon) mit der Serenade italienne von Robert Planel in den Abend ein. Populärer Klassik leistete Celine Hamm (Klavier) stilvoll mit Yirumas „Maybe“ Vorschub.

Harald Ellers Eigenkompositionen Air I und II, eindrucksvolle Stimmungsbilder Irlands und Schottlands, krönten das abwechslungsreiche Konzert.

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