Halveraner Kulturzeit

Eine Frau, ein Cello und 500 Jahre Musikgeschichte

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Cellistin Johanna Stein ist am 7. März in der Villa Wippermann zu Gast.

Halver - 500 Jahre Musikgeschichte, eine Frau am Cello und besondere Illuminationen - das gibt es am 7. März in Halver.

„Musik ist kein Luxus, sondern ein Lebensmittel“, heißt es auf ihrer Homepage. Ebenso klar fällt ihr Bekenntnis zu Johann Sebastian Bach und seiner Musik aus. „Ich glaube an Bach, den Vater“, ist zu lesen. 

Mit ihrem Soloprogramm „Eine Frau, ein Cello und 500 Jahre Musik“ bringt die Sängerin und Cellistin Johanna Stein aus Köln ihren Zuhörern am Samstag, 7. März, die bunte, schillernde Ausdruckswelt ihres tiefen Streichinstruments nahe. Ab 19 Uhr lädt sie im Regionalmuseum Villa Wippermann zu einer musikalischen Reise durch Raum und Zeit ein. Keine Stilrichtung, keine Epoche ist ihr zu weit entfernt, um sie nicht spannend in den Abend einzubinden.

Musik fremder Länder 

In ihrem Soloprogramm, in dem sie auch singt, reist sie mit ihrem Publikum um die ganze Welt. In entlegensten Winkeln macht sie Halt, um ihren Zuhörern Musik vergangener Zeiten und fremder Länder näherzubringen. Von Klängen aus der Mongolei bis hin zu britischen Pop-Songs, spanischen Kompositionen und keltischen Weisen reicht die Spanne. Mal rasant und wendig, mal lyrisch und beseelt sorgt Johanna Stein für aufregende, bewegende Momente. Unterschiedliche Spieltechniken setzt sie bei ihrer Reise durch fünf Jahrhunderte ein. Gezupft und gestrichen bringt sie ihr Cello zum Klingen. 

Besondere Faszination erhält der Abend durch die eigens für diesen Spielort komponierte Illumination des Lichtkünstlers Jörg Rost, der das musikalische Geschehen in eine visuelle Dimension umsetzt und damit eine einzigartige Atmosphäre schafft. Ihre Ausbildung erhielt die Kölnerin in Schottland und in den Niederlanden. Nach Absolvierung eines klassischen Studiums an der Royal Scottish Academy of Music and Drama in Glasgow (Schottland) beendete sie ihre Studien im niederländischen Arnheim. Besondere Leidenschaft hegt Johanna Stein für den unkonventionellen Einsatz ihres tiefen Streichinstruments. Diese Vorliebe erlaubt es ihr, sich in unterschiedlichen Projekten zu präsentieren.

Exotisches und selbst komponiert

Eines dieser Projekte ist das exotische Chamber-Pop-Duo „Steinmays“, das sich mit selbst komponierter Musik im Singer/Songwriter-Stil über Jazz bis hin zu Hip-Hop einen Namen gemacht hat. Zu dritt bieten sie ein buntes Kaleidoskop, das eine gänzlich andere, kammermusikalische Auffassung von Pop-Musik zeigt. Darüber hinaus ist Johanna Stein Teil der Frauengruppe „Tango de Minas“, die traditionellen und neu arrangierten Argentinischen Tango von den Anfangsjahren bis zum Tango Nuevo spielt. Der Avantgarde widmet sich die Kölnerin mit dem Jazz-Streich-Quartett „Badz“. Mit der Pia-Fridhill-Band ist sie mit Elch-Pop unterwegs.

Ihre Wurzeln hat diese Musik in den 70er-Jahren. Ein „Streicher anders“-Workshop, in dem Johanna Stein Anfänger und Fortgeschrittene anhand von Klassikern aus Rock, Pop, Jazz und Weltmusik auf unkonventionelle Pfade führt, und die Teilnahme an diversen Festivals runden ihre vielfältigen musikalischen Aktivitäten ab.

Vorverkauf läuft

Tickets für den Abend mit Johanna Stein gibt es für 12 und ermäßigt 9 Euro im Vorverkauf. Sie sind im Kö-Shop an der Mittelstraße und im Online-Ticketshop über die Homepage der Stadt Halver unter www.halver.de erhältlich. An der Abendkasse werden Restkarten verkauft. Sie kosten dann 15 und ermäßigt 12 Euro.

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