Müll-Wechsel zur STL hat problemlos funktioniert

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An die abweichende Mülltonnen-Aufstellung am Straßenrand haben sich die Halveraner schnell gewöhnt.

Halver - Zu Beginn des Jahres gab es in der Stadt im Grünen einen Dienstleister-Wechsel. Seitdem wird der Sperr-, Haus- und der Papiermüll vom Straßenreinigungs-, Transport- und Baubetrieb Lüdenscheid (STL) abgeholt. Die Halveraner verhalten sich meist vorbildlich.

Ein festes Team aus vier STL-Mitarbeitern kümmert sich um Halvers Stadtgebiet und holt so rund 370 Tonnen Abfall – verteilt auf etwa 15 000 Mülleimer – im regelmäßigen Zyklus ab.

Zu Beginn des Jahres wurden mehrere tausend grüne und schwarze Mülleimer ausgetauscht. Diese müssen jetzt, anders als vorher, mit der Rückseite zur Straße stehen, damit das Beladesystem der zwei STL-Müllwagen reibungslos funktioniert.

„Das haben die Halveraner direkt verinnerlicht. Damit haben unsere Mitarbeiter keinerlei Probleme mehr, so dass die Arbeiten mit einem Handgriff erledigt werden können“, sagt Frank Wiemer, Mitarbeiter bei STL und zuständig für den Bezirk Halver. Hier sind vier Mitarbeiter im Einsatz, die sich auf Halvers Straßen mittlerweile „blind“ auskennen. „Halver ist sehr verzweigt, so dass man die Route nicht mit dem Navi abfahren kann. Unsere Mitarbeiter haben sich die Ortskenntnisse frühzeitig erarbeitet und verinnerlicht“, sagt Wiemer.

Auch hinsichtlich der Mülltrennung gebe es keinerlei Probleme, da seien die Halveraner vorbildlich, was die Inhalte der Tonnen angeht: „Vom Verwerter der Papierabfälle bekommen wir keine Rückmeldungen, was positiv ist. Sonst würde dieser sich über Fremdabfälle beschweren.“

Bei Problemen an die Stadt wenden

Falls doch einmal Probleme auftreten sollten, können sich die Bürger mit der Stadtverwaltung in Halver in Verbindung setzen. Die wiederum geben es an STL weiter. Jedoch befänden sich die Reklamationen im Promillebereich. „Es kommt immer wieder vor, dass die Mitarbeiter schon mal eine Tonne übersehen oder unbewusst vergessen zu leeren, da sind wir auch nur Menschen.“ Fremdeinflüsse wie zugeparkte Bereiche oder Baustellen seien auch für die ein oder andere Nicht-Leerung verantwortlich. „Das sind Probleme, die findet man nicht nur in Halver“, erklärt Wiemer. In solchen Fälle reiche ein Anruf. In der Regel würden bei der nächsten Mülltour auch zusätzliche Abfälle mitgenommen werden.

„Dies geschieht aber auch nur bei betroffenen Personen. Es ist kein Freibrief am Abholtag, die Gehwege zuzustellen oder einfach zuviel Müll dabei zu legen“, weist Frank Wiemer auf die notwendige Meldung bei der Stadt Halver hin.

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