Möbellieferung für Humboldtschule

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Möbel für den Neubau an der Humboldtschule wurden geliefert und warten darauf, dass die letzten Bauarbeiten abgeschlossen sind. Die Baustelle sei auf der Zielgeraden und voraussichtliche Ende November abgeschlossen.

Halver - Tafel in Sicht: Das große Projekt des Neubaus an der Humboldtschule befindet sich in den letzten Zügen und wird voraussichtlich Ende November fertiggestellt. Am Freitag wurden die Möbel geliefert – alle Voraussetzungen dafür waren erfüllt. Was jetzt noch fehlt, sei schnell gemacht.

Um 7.30 Uhr ging es am Freitag los. Die neuen Stühle, Tische, Tafeln und Schränke wurden geliefert und in die Klassen im Untergeschoss, Erdgeschoss und Obergeschoss eingeräumt. Die Voraussetzungen dafür waren erfüllt. Nach Plan sollten die Innenarbeiten bis zur 43. Kalenderwochen soweit abgeschlossen sein, dass die Möbel geliefert werden können und das wurde pünktlich erreicht.

Schnell gemacht 

Die Möbel stehen jetzt in der Mitte der halb fertigen Klassenräume, um noch genügend Platz für die restlichen Trockenbauarbeiten zu ermöglichen. „Die Decken werden ganz am Ende eingehangen“, sagt Architekt Lutz Schützeberg vom Architekturbüro Eicker. „Das ist dann innerhalb einer Stunde erledigt.“ In den Klassenräumen folgt teilweise bereits der letzte Anstrich. Am Montag wird der Fliesenleger im Obergeschoss das Badezimmer fliesen und dann auch im Erdgeschoss die letzten Arbeiten übernehmen.

Geteilte Klassenräume

Passend zum Lehrkonzept der Sekundarschule verfügt jeder Klassenraum über einen angrenzenden Differenzierungsraum, der mit einer Glasscheibe mit dem großen Klassenraum verbunden ist. Wenn die Schüler in unterschiedlichen Gruppen lernen sein trotzdem gegeben, dass die Schüler räumlich nicht vollkommen voneinander getrennt sind und die Lehrer den Überblick behalten können. Warm sind die Räume bereits – die Heizung läuft.

Zusätzliche 25 000 Euro

Zudem teilte Thomas Gehring von der Stadt mit, dass weitere 25 000 Euro für die Schule zur Verfügung gestellt werden, um auch die alten Klassenräume mit neuem Mobiliar auszustatten. Darüber hinaus spricht sich Gehring dafür aus, dass alle Schulen in Halver mittelfristig barrierefrei erschlossen werden sollen. „Inklusion ist ein großes Thema und wir sind sehr gut aufgestellt“, so Gehring.

Seit dem ersten Schultag ist auch der neu angebaute Personenaufzug einsatzbereit. „Wir haben eine Schülerin im Rollstuhl“, erzählt Schulleiter Reiner Klausing. Dass ihr und folgenden Schülern der Schulalltag mittels Barrierefreiheit erleichtert wird, freue das Kollegium sehr. Jetzt fehle nur noch die Fertigstellung des barrierefreien WCs im Erdgeschoss.

Schulleiter Klausing ist mit Rückblick auf die vergangenen dreieinhalb Jahre optimistisch: „Bisher hat noch alles geklappt. Schwierig ist es nur, wenn Baustellen im laufenden Schulbetrieb anfallen.“ Angrenzende Klassenräume hätten von den Bauarbeiten einiges mitbekommen. Jetzt werden nur noch letzte Wände gestrichen, Fliesen gelegt und Sanitäranlagen angebracht. Die Lautstärke werde dann nicht mehr so sehr stören.

Letzte Bauarbeiten Innen und Außen

Im zukünftigen Raum für die Mittagsbetreuung wird ab kommende Woche Montag der Trockenbauer ebenfalls die letzten Arbeiten vornehmen können. Zuvor musste eine Lüftungsanlage installiert werden. Genügend Licht kommt durch mehrere Oberlichter in der Decke und LED-Beleuchtung. Fensterbänke für alle Räume werden zeitnah geliefert und montiert. Zum Schluss werden Deckenplatten eingesetzt.

Die Außenfassade wird noch mit einer roten Kunststoffverkleidung versehen und so dem restlichen Gebäude angepasst. Die Fenster der Klassenräume bekommen noch Außenjalousien und Fensterbänke. Der verglaste Anbau für Anlieferungen der Küche ist soweit fertig. Lediglich zwei Scheiben fehlen und werden zeitnah nachgeliefert. 

Das Gerüst steht bereit für die Anbringung einer Kunststoffverkleidung in rot, die zum Rest des Gebäudes passen soll.

Der Anbau diene vor allem dazu die Anlieferung für die Küche durch die Schule zu umgehen. Rund herum wird in den letzten Zügen noch das Gelände aufgeschüttet und ein Hang mit 45 Grad Gefälle errichtet, das mit einem Zaun abgegrenzt wird. „Wir sind zwar abhängig von Handwerkern, aber Ende November, noch vor dem Wintereinbruch wollen wir fertig sein“, sagt Schützeberger.

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