MEC zeigt die große Welt der Mini-Züge

Da machten die kleinen Besucher große Augen: Fasziniert betrachteten die Kinder die Miniaturwelten, die die Mitglieder des Modelleisenbahnclubs (MEC) Halver in vielen Arbeitsstunden erschaffen haben. ▪ Diederich

HALVER ▪ Sie sind winzig – und begeistern große und kleine Besucher: Die Züge und Miniaturwelten des Modelleisenbahnclubs (MEC) Halver. Am Wochenende zog es zahlreiche Besucher zur mittlerweile 23. Ausstellung. Und die entdeckten auch einige ganz vertraute Orte. Denn die Modellbauer haben Firmen, die Kirmes und das Waldfreibad Herpine nachgebildet.

Zwei Jahre lang haben die Mitglieder des Modelleisenbahnclubs (MEC) Halver an der neuen Drehscheibe in mühsamer Kleinarbeit gebaut. Bei der Ausstellung am Wochenende im Vereinsheim im Industriegebiet Löhbach wurde sie dann zum ersten Mal in Betrieb genommen. „Tausende kleine Pflastersteine wurden von Hand bemalt und dann eingesetzt“, erklärte Jürgen Rust, zweiter Vorsitzender des MEC und Verantwortlicher für die landschaftliche Gestaltung.

Die Ausstellung des Vereins findet bereits seit 23 Jahren statt und auch dieses Mal konnten sich alle Modellbauer über gute Besucherzahlen freuen. „Das ist natürlich nicht nur was für Erwachsene, hier kommen auch viele Kinder mit ihren Großeltern. Für die ist das immer etwas ganz besonderes“, sagte Jürgen Rust und deutete auf zwei Kinder, die ihren Großvater zu einem Nachbau des alten Waldfreibads Herpine zogen.

Doch nicht nur das Schwimmbad, sondern auch andere Teile des alten Halvers wurden von den Mitgliedern des MEC originalgetreu nachgebaut. „Hier ist die Firma „Jung, Boucke“ und die Firma „Pielhau“ und dort drüben ist das alte Bahnhofsgelände“, erklärte er. Auch der Bahnhof Anschlag und die Teiche am Bolsenbach fanden als Miniatur Platz in der alten Industriehalle. Die selbstgebauten Häuser, Bäume und Straßen kamen bei den Besuchern ebenso gut an, wie der Rummelplatz, der vor allem den Kindern sehr gut gefiel.

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